Die neuen alten Sugababes

U.
Es gibt einen Witz, so richtig bekomme ich ihn nicht zusammen, in dem jemand behauptet, dass er seit fünfzig Jahren denselben Hammer benutzt, um dann einzuräumen, dass er aber den Stiel fünfmal und den Kopf dreimal ausgetauscht hat. So ähnlich ist das bei der Band Sugababes, die schon seit ihrer Gründung Ende des letzten Jahrtausends zu meinen musikalischen "guilty pleasures" zählen. Gut, sonst höre ich eher Indiemusik, aber waren Singles wie das Debüt "Overload" oder das spätere "Freak Like Me" nicht schlichtergreifend phantastisch?


Gründungsmitglied Siobhán Donaghy wurde bereits kurz nach Veröffentlichung des Debütalbums von ihren beiden Kolleginnen Mutya Buena und Keisha Buchanan aus der Band gemobbt (alle Beteiligten waren zu diesem Zeitpunkt etwa fünfzehn Jahre alt), Heidi Range ersetzte sie. Dann verließ auch Mutya 2005 die Band, wurde wiederum ersetzt, und 2009 wurde mit Keisha das letzte Gründungsmitglied der Sugababes aus der Band gefeuert.

Für die Gruppe, die nun dem eingangs erwähnten "alten" Hammer ähnelt, wollte sich dann niemand mehr sonderlich interessieren (ich auch nicht), aber vor kurzem las ich, was eigentlich nahe lag: Nachdem jetzt keine von ihnen mehr Mitglied der Sugababes ist, haben sich Mutya, Keisha und Siobhán versöhnt und eine eigene Band gegründet. Wie sie heißt? Nun, Mutya Keisha Siobhan, oder abgekürzt MKS.

Eine Liveauftritt gab es bereits, gerüchteweise existieren auch Studioaufnahmen, hören kann man aber bislang nur einen Song, nämlich eine Coverversion von Kendrick Lamarrs "Lay Down in Swimming Pools". Ich zumindest bin auf das gespannt, was noch kommt.

2 Kommentare:

  1. sehr schön, i'm guilty too!

    "It´s a one-way ticket
    To a madman's situation"

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  2. Muss mich verbessern, die Sache mit dem Hammer ist nicht etwa ein Witz, sondern eine bekannte philosophische Frage (Sugababes werden sogar als Beispiel genannt). :)

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