Neulich als ich noch mehr Deo kaufte

U.
Im Mai berichtete ich bereits über meine Bemühungen, ein wirksames Deo ohne Aluminiumchlorid zu finden. Zum damaligen Zeitpunkt war ich mit der Deocreme von Soapwallah ausgesprochen zufrieden, leider zeigte sich aber im Dauergebrauch, dass ich sie nicht sonderlich gut vertrage. Bei längerer Anwendung macht sie meine Haut rot und gereizt, so dass ich das ansonsten wirksame und wohlriechende Deo nur noch gelegentlich benutze.


Als hautfreundliche Alternative kaufte ich mir zunächst einen alkohol- und aluminiumfreien Deoroller der dm-Naturkosmetik-Eigenmarke alverde, wohlwissend, dass sich die auf der Verpackung angegebene 24-Stunden-Wirkung vermutlich nicht einstellen würde. Und so kam es dann auch, allerdings war die Enttäuschung trotz geringer Erwartungen ausufernd: Nicht nur konnte ich bei mir selbst überhaupt keine nennenswerte Deowirkung des Produkts feststellen, es brachte es zusätzlich auch zustande, auf meiner gereizten Haut zu brennen. Dass das Deo ansonsten ziemlich angenehm riecht, spielte hier dann nur noch eine untergeordnete Rolle.

Durch Zufall stolperte ich dann auch über einen Blogeintrag zu Lush-Deos. Die britische Ladenkette mit ihren bunten Seifen und Badekugeln mag ich an und für sich recht gerne, hatte aber gar nicht gewusst, dass es dort auch Deos zu kaufen gibt. Als ich mir dann in Frankfurt das Produkt "Aromaco", einen seifenartigen Quader, den man auf der Haut reibt und der anscheinend hervorragend wirkt, kaufen wollte, war dieser gerade nicht vorrätig. Stattdessen verließ ich den Laden mit "T'eo", einem ebenfalls festen Deo, das in seiner Konsistenz aber eher wie etwas zwischen Kreide und Bimsstein wirkt.


T'eo ist in der Handhabung insofern etwas kompliziert, als er nicht nass werden sollte. Der kleine "Stein" zog bei mir deshalb in eine Plastikdose und wird stets auf trockener Haut angewendet. Man fasst dabei das kleine Oval auf der blauen, wachsbedeckten Seite an und reibt es über die Haut. T'eos Duft liegt irgendwo zwischen Zitrone und Teebaumöl, nach dem Auftragen riecht er aber nicht sonderlich aufdringlich.

Was nun die Verträglichkeit angeht, habe ich grundsätzlich keine Klagen, das Produkt an sich reizt meine Haut nicht, und die Deowirkung ist absolut in Ordnung. Als ein wenig problematisch hat sich lediglich die erwähnte "Bimssteinkonsistenz" erwiesen, denn das Herumrubbeln mit dem Produkt auf der Haut kann durchaus zu roten Stellen führen.

In letzter Zeit gebe ich mir allerdings Mühe, mit dem Stein nicht mehr allzu fest aufzudrücken, und bearbeite ihn gelegentlich ein bisschen mit der Nagelfeile, was die oberste Puderschicht löst. Seitdem sind T'eo und ich gute Freunde, und ich könnte mir durchaus vorstellen, dass das mit uns etwas Längeres wird. Nachdem er in den sechs Wochen, die ich ihn nun habe, auch noch nicht nennenswert geschrumpft ist, besteht aber ohnehin noch kein Anlass, sich Gedanken über einen Neukauf zu machen.

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