Gleich am 1. Januar sah ich die allerletzte Folge von Stranger Things, der Serie, wegen deren unabwendbarem Ende sich Netflix anscheinend Sorgen macht, dass alle Zuschauer sich demnächst einen anderen Streamingdienst suchen.
Zugegeben: So charmant wie in der ersten Staffel von 2016, die so originell und heimelig an alte Filme aus den 1980er Jahren erinnerte, war die Serie hinterher nie wieder. Und ja, in den zehn Jahren sind die Schauspieler aus ihren Rollen herausgewachsen, so dass sie nicht mehr glaubwürdig die Jugendlichen verkörpern können, die sie weiterhin spielen sollten. Nichtsdestrotrotz habe ich auch alle weiteren Staffeln gerne gesehen und war zudem höchst gespannt, wie die Geschichte zu Ende gehen würde.
Nun ist der letzte Showdown zwischen Eleven und dem Oberbösewicht Vecna also Geschichte. Längst nicht alles hat mir in der letzten Staffel gefallen, beispielsweise bleibt rätselhaft, warum man dem Militär erst eine so große Rolle zuwies und es am Ende sang- und klanglos verschwinden ließ. Linda Hamiltons Rolle war in diesem Kontext beinahe überflüssig.
Im Großen und Ganzen bin ich aber zufrieden mit dem Ausgang der Geschichte. Ich muss mich selbst nur an wirklich ernüchternde Enden anderer toller Serien erinnern (nicht wahr, Dexter?), dann sind mir die paar Logikfehler gar nicht mehr so wichtig.


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