Im letzten Teil meiner Miniserie um Leute, die allzu Perfektes auf Instagram parodieren, geht es um Celeste Barber , die im echten Leben...

Neulich als ich Promis auf Instagram folgte (3)



Im letzten Teil meiner Miniserie um Leute, die allzu Perfektes auf Instagram parodieren, geht es um Celeste Barber, die im echten Leben eine australische Stand-up-Komikerin ist. Sie nimmt mit ihren nachgestellten Instagram-Bildern hauptsächlich Szenen und Situationen aufs Korn, die weit von jeder Natürlichkeit entfernt sind.
Wenn sich Celeste dann ungeschickt kopfüber auf dem Hotelbett räkelt oder sichtlich unbequem durch ein Geländer fädelt, wird auch dem letzten Zuschauer klar: Auch das Originalbild wurde unter erheblichem Aufwand produziert und ist alles andere als ein Schnappschuss.


Und so braucht es eben manchmal jemand, der sich opfert, damit auch der und die letzte erkennt: Niemand sitzt einfach so auf einem rosa Aufblasflamingo herum. Und normal sieht es auch nicht aus.



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Auch wenn ich mich für technisch aufgeschlossen halte, gibt es immer mehr Trends, die schlicht an mir vorbei gehen - was mit Sicherhei...

Neulich als ich Promis bei Instagram folgte (2)



Auch wenn ich mich für technisch aufgeschlossen halte, gibt es immer mehr Trends, die schlicht an mir vorbei gehen - was mit Sicherheit an meinem fortgeschrittenen Alter liegt. So scrolle ich mich zwar durchaus ganz gerne durch das Bilder-Netzwerk Instagram, aber weder lege ich selbst Wert darauf, meinen Alltag und meine Mahlzeiten mit der Welt zu teilen (am besten noch in perfekt inszenierter Form, denn man will ja nicht eine Durcheinander posten - ein festes Farbkonzept sollte man da beispielsweise schon haben), noch kann ich Interesse an Prominenten entwickeln, die ihren Ruhm zu großen Teilen der Plattform verdanken. Sprich: Ich kenne mich mit all den Kardashians, Jenners und Hadids nicht aus und kann sie auch nicht voneinander unterscheiden.



Möglicherweise geht es manchen anderen genauso, denn wohl aus dem Gedanken heraus, dass alle diese Familien ja auch Mitglieder haben, die nicht ganz so berühmt sind wie die anderen, hat ein junger Mann das Instagram-Account von Kirby Jenner eröffnet - dem angeblichen Zwillingsbruder von Kendal Jenner. Wenn man sich oberflächlich durch die Bilder scrollt, scheint alles irgendwie zu stimmen, schließlich posiert Kirby pausenlos neben seiner berühmten Schwester. Nur, kennt man manche der Bilder nicht auch ohne ihn?



Tatsächlich hat sich "Kirby" einfach in die vorhandenen Instagram-Bilder seiner "Schwester" hineingemogelt, was an sich schon lustig ist, aber in manchen Fällen geradezu beängstigend gut funktioniert - selbst in Videos schafft er es, nicht direkt als Eindringling aufzufallen.


Dieses Instagramprofil ist wirklich ein großer Spaß und beweist viel mehr Humor, als sämtliche Promi-Influencer-Clans zusammen!

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Gelegentlich kommt in diesem Blog zur Sprache, dass ich die Serie Buffy The Vampire Slayer mehr als nur ein bisschen gut fand. In den sp...

Neulich als ich Promis bei Instagram folgte (1)


Gelegentlich kommt in diesem Blog zur Sprache, dass ich die Serie Buffy The Vampire Slayer mehr als nur ein bisschen gut fand. In den späteren Staffeln, und später auch einmalig im Spin-Off Angel, war Tom Lenk in der Rolle des Andrew dabei. Zunächst war er ein verhinderter Bösewicht, wurde dann aber recht schnell zum nützlichen Sidekick umgeschult.


Lenk erlitt das Schicksal vieler der begabten Schauspieler aus der Serie: Hinterher kam nicht mehr viel. Beziehungsweise, eigentlich bin ich nicht in einer Position, beurteilen zu können, wie erfolgreich der Schauspieler heutzutage ist. Zumindest sieht man ihn aber nicht mehr in bekannten Serien.


Auf Instagram dagegen ist Lenk aktuell auf dem Höhepunkt seines Ruhms: Irgendwann begann er, Celebrityfotos mit einfachsten Mitteln nachzustylen. Das meiste, das er in seinen Promi-Look-Kopien trägt, ist nicht einmal aus Stoff: Er arbeitet mit Papier, Folie, Kartons, Tischdecken und Partybedarf.


Hauptsächlich sind die Lenk-Kopien natürlich als Persiflage zu sehen, als Parodie von völlig übertriebenen und noch dazu absurd teuren Designerklamotten, die schon im Original lächerlich aussehen. Dennoch schwingt manchmal durchaus auch Ehrerbietung mit, und manche der Papp- und Plastikkopien sehen am Ende selbst ganz schön stylish aus. Na ja, nicht alle.


Das erklärt wohl die Tatsache, dass das schwedische Designerlabel ACNE Lenk kürzlich in Kopien seiner aktuellen Herbstkollektion über den Laufsteg schickte und aktuell weltweit seine Schaufenster mit Tom Lenk-Pappaufstellern ausstattet - und sich damit einerseits selbst auf die Schippe nimmt, andererseits aber eben auch zeigt, dass die eigenen Entwürfe selbst im Nachbau aus Haushaltsmaterialien immer noch etwas hermachen.


Lenks Buffy-Vergangenheit kommt beim #LenkLewkForLess übrigens auch gelegentlich zu Tage (tatsächlich wurde ich auf seinen Feed nur aufmerksam, weil Sarah Michelle Gellar empfehlend auf ihn verlinkte).

Außerhalb des Buffyversums ist er aber nicht der einzige, der sich mit Instagram-Parodien selbst zur Celebrity mache - in den nächsten Tagen zeige ich noch zwei Beispiele.

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Wir kommen zum heutigen Sendeschluss. Das letzte Wochenende war ein trauriges: Neben dem 1. Advent wäre nämlich auch ein Wohnzimmerkonz...

Sendeschluss: And The Golden Choir - How To Conquer A Land


Wir kommen zum heutigen Sendeschluss. Das letzte Wochenende war ein trauriges: Neben dem 1. Advent wäre nämlich auch ein Wohnzimmerkonzert bei mir Zuhause angesetzt gewesen, das dann aber abgesagt wurde. Falls jemand einen Haufen winziger runder Pumpernickel brauchen kann (die in Finger Food verwandelt worden wären), bitte melden...

Im Gespräch für ein Wohnzimmerkonzert war auch schon diese "Band" hier, And The Golden Choir mit dem einzigen festen Mitglied Tobias Siebert. Auch wenn es bislang noch nicht geklappt hat, stirbt die Hoffnung bekanntlich zuletzt - vielleicht wird 2018 ja das Jahr, in dem wir ein Wohnzimmerkonzert veranstalten, bei dem der Künstler einen Plattenspieler und ein halbes Wohnzimmer dabei hat? So war das nämlich in der Vergangenheit bei And The Golden Choir-Konzerten - die Zeiten, in denen live dann doch eine echte Band dabei war, sind offenbar erst einmal Vergangenheit.

Das 2. Album "Breaking With Habits" erscheint am 2. Februar.





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In meinem Haushalt gilt für mich die Regel, dass ich ab November bis Weihnachten nichts mehr für mich kaufen soll, um nicht eventuellen W...

Gekauft: November 2017


In meinem Haushalt gilt für mich die Regel, dass ich ab November bis Weihnachten nichts mehr für mich kaufen soll, um nicht eventuellen Weihnachtsgeschenken in die Quere zu kommen. Umgekehrt wurde nie eine derartige Regel aufgestellt, weshalb sich das diesjährige Black Friday-Shopping quasi komplett auf meinen Freund konzentrierte. Der Onlineshop der Bekleidungsmarke Pretty Green (dem Label von ex-Oasis Liam Gallagher) macht seine ehrlich gesagt reichlich überteuerten Waren nämlich alljährlich am Thanksgiving-Wochenende um 30 Prozent billiger.


Ehrlich gesagt könnte ich mich in den Hintern beißen, weil ich nicht von selbst dort geschaut hätte, denn damit wären sämtliche Weihnachtsgeschenksorgen in Bezug auf meinen Freund bereits vom Tisch. So entdeckten wir aber gemeinsam, dass Pretty Green aktuell eine Beatles-Kollektion am Start hat, was für einen Gallagher- und Beatles-Fan natürlich mehr als interessant ist. Gut, die Gehröcke, der Sgt. Pepper Blazer, die Paisley-Krawatte und die Streifenhosen erfordern einen gewissen modischen Mut. Wer es ganz diskret mag, entscheidet sich für quasi einfarbige Hemden, die lediglich einen sehr diskreten Beatles-Schriftzug aufweisen, sowie Notenschrift auf der Innenseite der Manschette... Oder für eine Jeans, die einfach eine normale Jeans ist...


Die von meinem Freund gewählten Stücke liegen hinsichtlich der Extravaganz etwa im Mittelfed, es handelt sich erstens um einen Parka, der diverse Beatles-Elemente aufweist, und zweitens um ein ausgesprochen blumiges Hemd, das zwischen seinen Blüten auch Songzeilen sowie den Bandnamen verbirgt. Außerdem suchte er sich aus der regulären (Nicht-Beatles)-Kollektion noch eine Regenjacke aus.


Die Kleidungsstücke wurden mittlerweile schon geliefert und anprobiert, aber noch ist nicht final entschieden, ob auch alles behalten wird. Auch mit 30 Prozent Rabatt sind Liams Klamottenpreise nämlich ganz schön heftig.


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Im November sah ich einmal mehr einen Marvel-Film, nämlich Thor - Tag der Entscheidung , der schon einmal in jedem Fall den Jahressieg fü...

Gesehen: November 2017


Im November sah ich einmal mehr einen Marvel-Film, nämlich Thor - Tag der Entscheidung, der schon einmal in jedem Fall den Jahressieg für die dämlichste Titelübersetzung errungen hat. Man kann sicherlich fast jedem Film den Untertitel "Tag der Entscheidung" geben, irgendetwas wird schon entschieden werden. Im Original lautet der Untertitel Ragnarok, warum konnte man das für Deutschland nicht einfach beibehalten?

In dem Film hat Thor wenig zu lachen: Zunächst versucht er, durch den Kampf mit einem Feuerdämon seine Heimat Asgard zu retten, dann erfährt er, was die Zuschauer bereits seit dem Ende des letzten Teils wussten: Sein Bruder Loki lebt noch und regiert den Heimatplaneten, indem er so tut, als sei er Odin.

Odin dagegen lebt unerkannt auf der Erde, wird dort von seinen Söhnen aufgespürt und enthüllt, dass er vor ihnen auch eine Tochter hatte, mit der gemeinsam er ein riesiges Reich eroberte - die er aber wegen ihrer Brutalität verbannte. Mit Odins unmittelbar bevorstehenden Tod kommt Hela, die Göttin des Todes, wieder frei und wird versuchen, Asgard zurück zu erobern. Das geschieht dann auch quasi sofort, wobei Thor und Loki ihrer Schwester im ersten Kampf völlig unterlegen sind.

Der Rest des Films dreht sich dann um die Vorbereitung der nächsten Schlacht gegen Hela und den Versuch, Asgard und dessen Einwohner zu schützen - und natürlich die Begegnung selbst. Mit dabei ist auch der Hulk, den Thor in einer Art Gladiatorenarena wieder trifft, und der sich seit Jahren nicht mehr zurück in Bruce Banner verwandelt hat (dass der Hulk mittlerweile sprechen kann, ist unter Fans anscheinend eine umstrittene Entwicklung).

Der dritte Thor-Film versucht dabei, lustiger als seine Vorgänger an seine Handlung heranzugehen, und tatsächlich musste ich - obwohl Thor selbst wie erwähnt eigentlich wenig Grund zur Heiterkeit hat - mehrmals lachen. Insgesamt gutes Popcorn-Kino, dessen Stil sichtlich vom Erfolg der ebenfalls humorvollen Guardians of the Galaxy-Filme beeinflusst wurde.

Im Kino wurden wir übrigens auf geradezu skandalöse Weise belogen, denn der Film hat, wie es bei Marvel nicht ganz selten ist, sowohl eine Mid-Credit-Scene als auch eine Post-Credit-Scene. Nach erstgenannter hatten bereits alle Zuschauer außer uns den Saal verlassen, während wir noch geduldig auf das Ende des wirklich endlosen Nachspanns warteten. Die junge Mitarbeiterin, die am Ausgang die 3-D-Brillen einsammelte, sagte uns dann, es gebe keine weitere Szene, was, wie ich direkt im Anschluss ergooglete, nicht der Wahrheit entsprach. Man kann einfach niemand mehr vertrauen heutzutage.

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Im November hörte ich das neue Buch von Paula Hawkins, Into The Water.  Die Autorin schaffte es, mit ihrem Debütroman Girl On The Train ...

Gelesen: November 2017


Im November hörte ich das neue Buch von Paula Hawkins, Into The Water. Die Autorin schaffte es, mit ihrem Debütroman Girl On The Train einen Bestseller zu landen, wobei "Debütroman" nur halb richtig ist - unter dem Pseudonym Amy Silver hatte die Britin bereits fünf Romane veröffentlicht.

Wenn man bereits mit dem ersten Roman (zumindest im Thriller-Genre ist er tatsächlich der erste) so großen Erfolg hatte, ist es sicherlich schwer, etwas nachfolgen zu lassen: Man will nicht alles völlig anders machen, aber auch keine Kopfe veröffentlichen.

Dass Into The Water eine Kopie ist, wird niemand dem Buch vorwerfen können. Von Girl On The Train wurde nur übernommen, dass es sowohl unterschiedliche Erzählperspektiven (im Hörbuch von verschiedenen Personen gelesen) als auch mehrere zeitliche Ebenen gibt, wobei letztere, abgesehen von der Gegenwart, keine große Rolle spielen - es ist ohnehin nicht alles, was dem Leser erzählt wird, auch wahr.

Worum es geht: In einem kleinen englischen Städtchen namens Beckford gibt es eine Flussbiegung namens "Drowning Pool", in der im Mittelalter mindestens eine "Hexe" ertränkt wurde, in der Neuzeit stürzen sich hier unglückliche Menschen - ausschließlich Frauen - ins Wasser, um Selbstmord zu begehen. Eine Ortsansässige, die Geschichten um diesen Ort sammelte und als Buch veröffentlichen wollte, ist hier ebenfalls ins Wasser gegangen - oder wurde sie gestoßen?

Kurz vor diesem Todesfall gab es einen weiteren, nicht weniger rätselhaften, bei dem sich ein fünfzehnjähriges Mädchen scheinbar grundlos und ohne Abschiedsbrief das Leben nahm - stehen beide Fälle in Verbindung zueinander? Der ermittelnde Polizist ist selbst Sohn einer Mutter, die einst am selben Ort in den Tod sprang, und seine ihm zur Seite gestellte Kollegin wurde aus London strafversetzt, tritt in diverse Fettnäpfchen und wird von der Dorfbevölkerung mit Argwohn betrachtet.

Into The Water ist definitiv verwirrend: Gerade am Anfang werden massenhaft Figuren eingeführt, und mit fiel es lange Zeit schwer, mir zu merken, wer nun mit wem verwandt war und was ich bereits über diese Figur wusste. Irgendwann schaffte es die Geschichte dann doch, mich zu fesseln, und ich war durchaus neugierig darauf, zu erfahren, wie die diversen Todesfälle stattgefunden hatten.

Insgesamt ist der Roman weniger gut als Girl on the Train, anders als die FAZ würde ich ihn aber durchaus als guten Durchschnitt betrachten.

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Morrisseys Interview mit dem Spiegel in der vorletzten Woche hat hohe Wellen geschlagen, nachdem er darin eine bislang unerreichte Dicht...

Sendeschluss: Morrissey - Jacky's Only Happy When She's Up on the Stage


Morrisseys Interview mit dem Spiegel in der vorletzten Woche hat hohe Wellen geschlagen, nachdem er darin eine bislang unerreichte Dichte von Quatsch-Äußerungen erreichte. Berlin ist übrigens die "Hauptstadt der Vergewaltigungen", wegen der Flüchtlinge (hinterher äußerte Moz auf einer Bühne, er sei mal wieder völlig falsch zitiert worden, aber einmal ehrlich, wer hat zitatetechnisch so viel Pech wie Morrissey?!).

Konzentrieren wir uns also schnell ausschließlich auf Musik und Video. Vor Morrisseys Livekonzerten läuft stets eine Auswahl kurioser Videos, eines davon war lange Zeit Vince Taylors "Whole Lotta Twistin' Goin' On",  von dem Morrisseys neues Video gewissermaßen die Renterversion darstellt. Der Sänger selbst verzichtet dabei auf ein Hemd, während seine Bandmitglieder in hellblauen Anzügen, über die es, wenn ich ihre Gesichtsausdrücke richtig deute, sicherlich Diskussionen gab, Schrittchen nach links und nach rechts machen. Morrisseys langjähriger Gitarrist und Weggefährte Boz Boorer hat dabei größere Schwierigkeiten mit den gelegentlichen Drehungen...

Immerhin mal wieder ein Video, das ich verstehe, und dank Interview kann ich auch definitiv ausschließen, dass die "Exit! Exit"-Rufe am Endes des Songs irgendetwas mit dem Brexit zu tun haben. Tun sie nicht.

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