Willkommen!

Dies ist ein klassischer "Hallo Welt"-Blog, in dem es um alles geht, das mich interessiert. Da wären zum Beispiel: Musik, Filme, Bücher, vegetarisches Essen (selbst gekocht und in und um Frankfurt) und, wir sind schließlich im Internet, Katzen.


Morgen findet bei mir Zuhause ein Wohnzimmerkonzert mit Enno Bunger statt! Wie immer zerfressen mich gerade Sorgen, ob vielleicht niemand kommt, zumal ein Artikel über den Auftritt in der gestrigen Lokalzeitung, der eigentlich weitere Konzertgäste heranschaffen sollte, bislang seine Wirkung verfehlt hat.

Nichtsdestotrotz gibt es natürlich Anmeldungen von alten und neuen Bekannten, und ich freue mich auch selbst sehr auf das Konzert. Ich verspreche auch, bei seinen gefühlvollen Klavierballaden nicht schief mitzusingen, wie einst die Gastgeberin bei Inas Nacht ... für den Sendeschluss habe ich aber ein Lied ohne Störfaktoren ausgewählt, das wir morgen sicherlich auch zu hören bekommen.


Vor Jahren wurde ich Mitglied bei der Plattform trnd. Dort füllt man einige Online-Fragebögen aus und wird dann früher oder später eingeladen, ein neues Produkt zu testen, beispielsweise Spülmaschinentabs, Tiefkühlpizza oder auch ein neues Handy. Die drei Projekte, an denen ich teilgenommen habe, liegen nun bereits einige Zeit zurück (wer Interesse hat, kann sie hier nachlesen).

Seitdem wurde ich gelegentlich angemailt und aufgefordert, mich für neue Projekte zu bewerben - aber entweder, das Produkt interessierte mich einfach nicht genug, oder aber, ich wurde letztlich nicht zum Test eingeladen. Als dann aber vor etwa zehn Tagen die Einladung zu einem Schokoladenprojekt kam, musste ich mich natürlich bewerben - und dieses Mal hat es auch geklappt.


Testgegenstand sind die "Schokowürfel weiß" von Ritter Sport. Ich habe per Post vier Packungen erhalten und darf diese nun natürlich selbst testen. Im Interesse meiner Gesundheit und Bewegungsfähigkeit gebe ich aber selbstverständlich auch anderen von den Süßigkeiten ab. Bislang wurden sie hauptsächlich im Büro verteilt.

Was mein eigenes Urteil angeht, finde ich die Würfel grundsätzlich gut, sie wären aber beim Einkaufen gegenüber den regulären Würfeln in Milchschokolade nicht meine erste Wahl. Erstens macht die weiße Schokoladenumhüllung die Würfel noch einen Tick süßer, als sie es ohnehin schon wären. Und zweitens gibt es von den weißen Würfeln in einer Packung drei Geschmacksrichtungen (Latte Macchiato, Karamel Nuss, Nuss Mandel Krokant), von den Milchschokoladenwürfeln aber vier (Edelnugat, Karamell, Nuss in Nugatcreme und Schoko Crisp).

Wie man dem zweiten Bild aber bereits entnehmen kann, jammere ich hier auf hohem Niveau, die Dinger verschwinden hier verdammt schnell!



Gemma Ray hatte ich vor fünf Jahren einmal als Vorband von Maximilian Hecker gesehen. Damals machte die Sängerin mit ihrem blumenlastigen Auftritt einen guten Eindruck, allerdings habe ich sie auch sofort wieder aus den Augen verloren.

Als mein Freund vorschlug, ein Konzert der Künstlerin in Wetzlar zu besuchen, las ich wieder ein wenig im Internet über sie und fand Vergleiche zu Amy Winehouse. Hm. Konnte man sich ja einmal ansehen, vor allem, wenn man noch nie in diesem Örtchen war und es fahrtechnisch schnell und gut zu erreichen war.


Wetzlar als Konzertort hat anscheinend auch nicht viel mehr Anziehungskraft als Montabaur, denn beim Warten auf den Auftritt im Lokal "Franzis" dachten wie lange Zeit, dass wir hinsichtlich der Besucherzahl Gemma auch zu uns nach Hause einladen hätten können. Aber wieder einmal wussten Lokalkundige wohl einfach, dass die Konzertbeginnzeit deutlich nach 20 Uhr sein würde, und so kamen kurz vor dem Auftritt der Band dann doch noch einige Zuhörer dazu und brachten die Gesamtbesucherzahl mit sehr hohem Männeranteil auf etwa 40.

Gemma selbst hatte wohl ursprünglich vorgehabt, ihren Auftritt früher zu beginnen, denn sie begrüßte uns mit der Entschuldigung, die Band sei in einem Haus aus dem 16. Jahrhundert bei hervorragendem Essen festgehalten worden und habe sich erst jetzt befreien können.


Band? Ja, denn neben Gemma an Mikrophon und Gitarre waren auch ein Bassist und ein Schlagzeuger mit auf der Bühne, die gemeinsam mit einem nicht anwesenden Keyboarder auch auf Gemmas neuem Album "Milk For Your Motors" zu hören sind.

Vom Blumen-Hawaii-Styling mit Kleid und einer Blumenkette am Mikrophonständer von 2009 ist Gemma Ray mittlerweile weit entfernt. Passend zum Plattencover sieht sie eher wie eine düstere Country-Sängerin aus den 60er Jahren aus, komplett in schwarz mit Jeans, einer Bluse und einer leicht toupierten Seitenscheitelfrisur. Von ihren Bein-Tattoos ist so nichts mehr zu sehen, und die Blumen, die man auf dem Cover ihres aktuellen Albums an ihrem Hals sieht, sind offensichtlich keine neuen Tätowierungen.


Los ging das Konzert mit dem neu arrangierten Traditional "900 Miles", dann folgte der Opener des neuen Albums, "The Wheel". Es folgten weitere vier Songs von "Milk For Your Motors" bis mit "100 mph (In The 2nd gear") das erste ältere Lied (von "Lights Out Zoltar!") gespielt wurde. Anschließend wurde die Setliste abwechslungsreicher und berücksichtigte auch weitere ältere Albumveröffentlichungen.

Gemma hatte bereits ganz am Anfang erklärt, sie versuche, bei Konzerten eher wenig zu sprechen, weil sie häufig Mist rede. Der Schlagzeuger hätte außerdem viel mehr Humor als sie, aber sie stünde nun einmal am Mikro. An dieser Aussage gemessen, meldete sich die Sängerin aber dann doch relativ häufig zu Wort, erklärte, worum es in einzelnen Songs ging und sagte auch, dass es ihr im Download-Zeitalter eine besondere Freude sei, dass wir alle tatsächlich aus dem Haus und zu ihren Konzert gegangen seien.


Vor "There Must Be More Than This", einem neuen Song, der es nicht aufs Album geschafft hat, steckte Gemma plötzlich ein riesiges Messer unter den Saitenhalter ihrer Gitarre. Dort passte es hin wie angegossen, aber man musste sich fragen, was sie damit vor hatte... Nachdem es einige Songs lang einfach nur dort gesteckt hatte, kam es dann am Ende von "They All Wanted A Slice" (und später noch einmal bei "Runaway") zum Einsatz und die Gitarrenseiten wurden damit malträtiert. Geigenbogen an der Gitarre macht ja mittlerweile jeder, aber das mit dem Küchenmesser ist neu!


Mit "Ghost On A Highway" von The Gun Club präsentierte Gemma Ray im Hauptteil auch eine von zwei Coverversionen des Abends. Nach "Dig Me A River" und insgesamt 17 Liedern war das offizielle Set beendet, Gemma ließ sich aber quasi sofort zurück auf die Bühne klatschen, wo sie erklärte, dass ihr dieses "Encore thing" eigentlich nicht so gut gefalle, weil man nie wisse, wie man es planen solle. Sie bot uns dann anschließend noch drei Songs ("Rescue Me", das unveröffentlichte "Go Softly, Heart" und "Desoto") allein dar, dann kehrte auch die Band zurück und man schloss das Konzert mit der Coverversion "I'm Gonna Lock My Heart" gemeinsam ab.

Anschließend konnte man Gemma und Band sofort am Merchandise-Stand wieder treffen, wo man neben Platten, T-Shirts und Stoffbeuteln auch Auto-Lufterfrischer mit dem freundlichen Hinweis "Buckle Up" erstehen konnte. Übrigens sprach die britische Sängerin, die seit Jahren in Berlin lebt, zu unserer Überraschung den ganzen Abend lang kein deutsches Wort, auch beim Merchandise-Verkauf nicht.

Wir folgten diesem Rat und machten uns im Auto sorgfältig angeschnallt auf den Weg nach Hause.


Der Retro-Stil der Sängerin gefällt mir eigentlich sehr gut, wobei der Vergleich zu Amy Winehouse natürlich etwas einfallslos ist. Viel häufiger mussten wir an Twin Peaks denken. In der Bar dieser fiktiven Stadt könnte Gemma so ziemlich jeden ihrer Songs anstimmen, während um sie herum mysteriöse Dinge passieren. Nachdem ja diese Woche bekannt gegeben wurde, dass die Serie eine dritte Staffel bekommt, sollt sich Gemma Ray unbedingt für den Soundtrack bewerben.


Setliste:

900 Miles
The Wheel
Shake Baby Shake
Buckle Up
The Right Thing Did Me Wrong
Out In The Rain
100 mph (In The 2nd Gear)
Trou De Loup
If You Want To Rock And Roll
There Must Be More Than This
You Changed Me
Ghost On The Highway (The Gun Club Cover)
They All Wanted A Slice
Flood And A Fire
Runaway
So Do I
Dig Me A River

Rescue Me
Go Softly, Heart
Desoto

I'm Gonna Lock My Heart (Billie Holiday Cover)

Flauschige weiße Katzen Special, Teil 2

Im zweiten und letzten Teil dieser kurzen Reihe zeige ich das neue Video von alt-J, die sich ohne Zuhilfename der Flauschekatze sicherlich nicht schon wieder in diese Kategorie hätten schleichen dürfen, waren sie doch erst im August im Sendeschluss vertreten.

Das Video zu "Every Other Freckle" gibt es in einer "Boy" und einer "Girl" Version, die Katze ist glücklicherweise in beiden dabei.


Vor drei Wochen stellte Apple das neue iPhone 6 vor, was wie immer zu übertriebenen Reaktionen in alle Richtungen führte. Ich habe mir das Telefon tatsächlich gekauft, da mein geliebtes altes 3GS doch sehr deutlich an seine Grenzen stieß, aber damit waren die Apfel-Produkteinkäufe alles andere als abgeschlossen.

Apple gab nämlich gleichzeitig etwas bekannt, das deutlich weniger Reaktionen auslöste: Der iPod Classic, das Produkt, mit dem sich Apple über die Nische hinaus einen Namen machte, wurde eingestellt.

So ganz überraschend kam das nicht, denn an den Geräten war seit vielen Jahren nichts mehr verändert worden. Sie können außerdem, anders als der weiterhin erhältliche iPod Touch, ausschließlich Musik abspeichern und spielen. Kein WLAN, keine Apps, keine Nutzung von Steamingdiensten wie Spotify, Videos nur im Miniformat ... wahrscheinlich hat sich der gute alte iPod Classic einfach kaum noch verkauft, so dass Apple es nur für logisch hielt, das Relikt aus dem Sortiment zu nehmen.

In einer Hinsicht macht aber kein anderer Player, weder von Apple noch von Konkurrenzunternehmen, dem iPod Classic etwas vor: Auf ihn passen 160 GB. Der aktuell größte iPod Touch fasst gerade einmal 64. Auch das hat sicherlich seine Gründe, denn im Streaming-Zeitalter haben viele gar kein großes Interesse mehr daran, ihre Musiksammlung komplett offline mit sich herum zu tragen.

iPods in meinem Haushalt in chronologischer Reihenfolge

Aber es gibt eben noch eine Minderheit von Menschen, die gerne von Streaming und WLAN unabhängig sein möchte und außerdem ausreichend Musik besitzt, um 160 GB zu füllen. Für diese war der 9. September ein schwarzer Tag, denn gleichzeitig mit der Einstellungsbotschaft war der iPod Classic aus dem Apple Store verschwunden, während Onlineshops ihre kleinen Restbestände spontan im Preis deutlich herauf setzten.

Mit diesem Wissen ging ich letzte Woche in eine Frankfurter Saturn-Filiale und war überrascht, dass es dort noch fünf iPod Classic gab - zum normalen Verkaufspreis von 239 Euro. Ich selbst besitze noch einen Vorgänger-iPod Classic mit 80 GB und habe so wenig Musik, dass er mir völlig ausreicht - zumal ich unterwegs mittlerweile sowieso häufiger Bücher höre. Nachdem ich aber gleich mehrere Verzweifelte kannte, denen eine Zukunft ohne 160 GB Musik in der Tasche nicht lebenswert erschien, und die deshalb dringend ein Backup-Gerät suchten, schickte ich ein paar Nachrichten herum und kaufte dann tatsächlich an aufeinander folgenden Tagen zwei der Geräte. Wenn man das bei Saturn seltsam fand, konnte man es gut verbergen.

Nun ist also, zumindest in meinem direkten Umfeld, die Apfelkrise erst einmal überwunden. Bleibt zu hoffen, dass nicht im nächsten Jahr der neue iPod Touch mit 320 GB auf den Markt kommt ...
In letzter Zeit denke ich darüber nach, diesen Blog einzustellen. Er dient ja letztlich als Ventil für meinen Schreibdrang, zu Themen, die mich beschäftigen. Aber momentan ist dieser Drang nicht sonderlich groß. Aber, ein Hoch auf die umgekehrte Psychologie, während ich mich mit dem Thema der potenziellen Einstellung beschäftigte, fielen mir Themen ein, über die ich gerne schreiben möchte. Ups.

Eine Idee, die ich hatte, ist das hier: Eine monatliche Zusammenfassung der Dinge, die ich in einem Monat gemacht habe, in Bezug auf Filme/Serien, Bücher und Konsumgüter. Ich bin wahrlich nicht die erste, die eine solche Kategorie einführt - wohl eher die letzte - aber mir erscheint die Idee plausibel, denn das, was man so gesehen und gelesen hat, beschäftigt einen ja im allgemeinen noch eine Weile - jedenfalls, wenn es nicht totale Zeitverschwendung war. Ich probiere das jetzt einfach einmal aus!

Gelesen


Im September habe ich es endlich geschafft, Wolf Hall / Bring Up The Bodies von Hilary Mantel fertig zu lesen. An den ersten beiden (jeweils Booker-Prize-gekrönten) Bänden einer Trilogie über Thomas Cromwell, deren letzter Band noch nicht veröffentlicht ist, habe ich verdammt lange geknabbert und musste zwischen den beiden Büchern eine recht lange Pause einlegen. Mantel macht es einem nicht immer einfach, der personenreichen Handlung zu folgen, und ich habe den Verdacht, dass man sich mit britischer Herkunft (in englischen Schulen wird die Abkehr der anglikanischen Kirche von der katholischen und die Sache mit den fünf Frauen Heinrichs VIII. sicher ausführlicher behandelt) leichter getan hätte. Ich jedenfalls musste öfter Wikipedia zur Hilfe nehmen.

Ganz zur Seite legen konnte ich die Bücher aber dennoch nicht, denn das, was hier geschildert wird und ja tatsächlich passiert ist, fasziniert einfach durch seine Unvorstellbarkeit. Selbst wenn man als Leser die ganze Zeit weiß, was kommen wird: Richtig glauben mag man es nicht. Zu unwahrscheinlich erscheint einem, dass eine große Zahl intelligenter Menschen davon abhängt, in wen ein gelinde gesagt unvernünftiger König diese Woche verliebt ist. Ich musste beim Lesen des öfteren an George RR Martins A Song of Ice and Fire denken - weil zumindest die Teile, die sich nicht mit Drachen und angreifenden Untoten beschäftigten, plötzlich gar nicht einmal so unrealistisch erschienen.

Gesehen



September war auch der Monat, in dem Deutschland endlich Zugriff auf den Streamingdienst Netflix bekam. Mein Haushalt traf aber eine unkonventionelle Entscheidung und abonnierte stattdessen erstmalig Sky. Diese Entscheidung hat (natürlich) mit der Bundesliga zu tun, allerdings weiß ich mittlerweile, dass Sky mit dem Onlineportal Sky Go ebenfalls über ein beeindruckendes Streamingangebot verfügt. Leider zeigte sich beim Ausprobieren aber auch, dass Streaming mit unserem Internet längst nicht immer funktioniert, nicht selten brechen die Filme einfach ab oder frieren ein.

Dennoch habe ich im September eine Serienstaffel komplett auf Sky Go gesehen, nämlich die erste von The Bridge - America. Die Serie ist das Remake einer dänischen Serie, die im ZDF bereits lief, es gibt anscheinend auch noch viele weitere Remakes. Die US-amerikanische Version spielt in den Orten El Paso (USA) und Juarez (Mexiko), die durch eine Brücke miteinander verbunden beziehungsweise voneinander getrennt sind. Während das Leben in El Paso recht beschaulich ist, herrscht ein paar Kilometer weiter in Juarez das organisierte Verbrechen. Die Handlung beginnt, als eine Leiche mitten auf der Grenzbrücke gefunden wird und Polizisten aus beiden Orten gemeinsam versuchen, das Verbrechen aufzuklären.

Die Serie ist so stark von den bekannten Grenzproblemen zwischen Mexiko und den USA geprägt, dass ich mich frage, wie das im dänischen Original funktionieren mag, dort ist die betroffene Grenze nämlich die zum ja nicht gerade als Verbrechenshochburg bekannten Schweden. The Bridge - America zumindest war sehr spannend und in seiner Sozialkritik glaubwürdig. Und dass Diane Krüger mittlerweile eine richtige Schauspielerin ist, habe ich bei der Gelegenheit auch entdeckt.

Gekauft


Nachdem ich viele Jahre mit meinem iPhone 3GS zufrieden genug war, um kein neues zu wollen, wurde im Laufe des vergangenen Jahres immer deutlicher, dass mein armes kleines Telefon an seine Leistungsgrenzen stieß. Technisch ist es nach wie vor völlig in Ordnung, der Akku hielt nach wie vor etwa einen Tag lang, aber viele Funktionen waren geradezu quälend langsam geworden. Dass das Gerät gezwungenermaßen mit dem Betriebssystem IOS 6 lief, sämtliche Apps aber erst für IOS 7 und dann IOS 8 optimiert wurden, half auch nicht gerade.

Mein neues iPhone 6 (die nicht ganz so riesige Version) habe ich, ganz gegen meine sonstige Gewohnheit, direkt nach der Ankündigung vorbestellt und am Montag nach dem Erscheinungstag erhalten. An die Größe des Geräts und die mit dessen Dünnheit einhergehende subjektive Zerbrechlichkeit musste ich mich erst gewöhnen, aber: Alles ist so schnell!


Tatsächlich komme ich nun auch in den Genuss von Neuerungen, die andere bereits seit einem Jahr gewöhnt sind: Sehr praktisch ist es, auf viele Bedienelemente via Control Center zuzugreifen und hier beispielsweise schnell auf "nicht stören" umzuschalten oder die Kamera zu benutzen. Dass ich jemals via Facetime telefonieren werde, sehe ich eher nicht kommen, aber dass Siri neuerdings Lieder erkennt, ist zumindest ein lustiges Feature, und der Fingerabdrucksensor spart viel Zeit.

Ich bin also zufrieden, wobei ich keineswegs sicher bin, ob man rechtfertigen kann, dass dieser Spaß 700 Euro kostet. Meine Treue zum System iPhone hat aber immerhin dazu geführt, dass sich das Neugerät sehr leicht aus dem Backup des alten einrichten ließ und ich Kontakte und Notizen zwischen iPhone, Macbook und iPad problemlos synchronisieren kann.


Flauschige weiße Katzen Special, Teil 1

The Tins kannte ich vor diesem Video überhaupt nicht. Das Trio aus Buffalo hat Ende Juli seine zweite EP "Young Blame" veröffentlicht und nennt als Einflüsse The Kinks und Peter Bjorn and John, wobei im Video vor allem Freddie Mercury als Vorbild gezeigt wird.

Das allein würde mich nicht hinter dem Ofen hervorlocken, aber dass der Sänger im Video einen Straßenmusiker verkörpert, dessen Katzenkollegin ihn irgendwann, sicherlich berechtigt, verlässt, ließ mich dann doch aufhorchen - zumal die Katze weiß und flauschig ist und ich so eine auch Zuhause habe. Meine hat aber natürlich nicht dieses platte Persergesicht.


Am Mittwoch gab Konstantin Gropper, alias Get Well Soon eine neue Musikveröffentlichung der anderen Art bekannt: Im November erscheinen an drei verschiedenen Tagen drei neue EPs des Projektes, und zwar ausschließlich und limitiert auf 10-Zoll-Vinyl.

Zuerst erscheint am 7. November "The Lufthansa Heist", von der auch das neue Video stammt. Am 14. November folgt Henry – the infinite desire of Heinrich Zeppelin Alfred von Nullmeyer. Und eine Woche später kommt dann mit "Greatest Hits" eine Sammlung von Cover Songs (darunter "Careless Whisper"!) auf den Markt.

Begleitend wird es im Januar eine kurze Tournee geben, wobei innerhalb eines Auftritts jeweils drei verschiedene Sets gespielt werden. Man kann gespannt sein. Weitere Informationen zu den EPs und die Tourtermine gibt es hier.

Was genau Get Well Soon nun mit Wrestling zu tun hat - denn darum dreht sich das stimmungsvolle Schwarzweiß-Video - hat sich mir noch nicht ganz erschlossen.



Schon wieder Sonntag! Wenn man sich das neue Video von Farin Urlaub Racing Team (kurz nun: FURT) ansieht, bekommt man den Eindruck, dass die Macher in letzter Zeit Hannibal gesehen haben. Auch hier also Mord und Totschlag im Kontext der Psycholog(inn)encouch.

Die Single ist übrigens die erste Veröffentlichung seit sechs Jahren, demnächst folgt ein neues Album mit dem Titel "Faszination Weltraum". Die Single klingt zumindest besser als alles auf dem letzten Ärzte-Album.

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