Videos Fast jeden Sonntag gibt es hier einen Sendeschluss, da fällt es relativ leicht, die besten des Jahres zusammen zu stellen. Relat...


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Fast jeden Sonntag gibt es hier einen Sendeschluss, da fällt es relativ leicht, die besten des Jahres zusammen zu stellen. Relativ.

5. Bedroom Eyes - After I was a kid but before I grew 

Im Jahr der dritten Staffel von Twin Peaks (oh, hätte ich diese verschwendeten Stunden nur zurück!) gab es auch ein thematisch passendes Video. Das, immerhin, war gut.


4. Kettcar - Sommer '89

Im Grunde erzählt das Video auch nicht mehr als der Song, aber die Botschaft ist genauso richtig und schön. Über das Recht, ein besseres Leben zu wollen.


3. Leningrad - Кольщик

Ungeschicklichkeiten, Tiger und ein Moment, in dem wirklich alles schief geht.


2. OK Go - Obsession

Natürlich ist OK Go auch dieses Mal etwas totel Verrücktes eingefallen, bei dem man sich niemals hätte vorstellen können, dass es funktioniert.


1. Kasabian - You're In Love With A Psycho

Und jetzt alle zusammen: You're in love with a psycho / You're in love with a psycho / And there's nothing you can do about it...

Konzerte (Inland) Letztes Jahr war die Konzertfülle im Ausland so groß, dass sie eine eigene Kategorie rechtfertigt. Konzentrieren wir ...


Konzerte (Inland)

Letztes Jahr war die Konzertfülle im Ausland so groß, dass sie eine eigene Kategorie rechtfertigt. Konzentrieren wir uns also zuerst auf die Bands, die ich in deutschen Landen sah. Der zugehörige Bericht ist jeweils verlinkt.

5 Jens Lekman - 19. April 2017 - Köln


Jens war von seinem Konzert im Kölner Artheater so begeistert, dass es fast unhöflich wäre, ihm da nicht beizupflichten.

4 The xx - 28. Februar 2017 - Düsseldorf


Mein erstes Mal The xx (außerdem die einzige Band, die sich für die In- und Auslandskategorie qualifiziere konnte). Eine tolle Liveband, insbesondere, wenn man sie noch nie gesehen hat.

3 The Lake Poets - 8. April 2017 - Montabaur


Leider unser einziger Wohnzimmergast 2017, aber dafür mit einem sehr schönen Auftritt.

2 Depeche Mode - 5. Juni 2017 - Köln


Ein Überraschungsgeschenk, bei dessen Einlösung es zudem die Überraschung gab, dass ich Depeche Mode immer noch sehr gerne live sehe.

1 Nick Cave - 7. Oktober 2017 - Frankfurt


Konzert des Jahres 2017 - eigentlich würde ich nach dieser Erfahrung sagen, dass Nick Caves Konzerte vermutlich immer großartig sind, nur war ich bereits bei einem, dass es (für mich) nicht war. Anfängerpech.

Suppen Letztes Jahr nahm ich erstmalig Suppen in meine hochwichtigen Jahrescharts auf, und eigentlich hätte ich erwartet, der Liste i...


Suppen

Letztes Jahr nahm ich erstmalig Suppen in meine hochwichtigen Jahrescharts auf, und eigentlich hätte ich erwartet, der Liste im Folgejahr wenig hinzufügen zu können. Tatsächlich machte ich aber (sicherlich auch, weil die Marke Little Lunch so beliebt ist und etliche Nachahmer inspiriert hat) beim Einkaufen diverse Suppen-Neuentdeckungen.

Aus der Gläser-Reihe tanzen lediglich die Suppen von Bonduelle (Plastikbecher aus dem Kühlregal) und Natsu (ebenso). Natsu finde ich dabei als Marke so toll, dass ich eigentlich gerne separat über die Suppen, Sandwiches, Wraps und Salate schreiben würde - wenn das nicht so nach Werbe-Influencer klingen würde.

5. Rote Linsen-Suppe von Alnatura


4. Cremesuppe Tomate und Cranberry von dm Bio


3. Champignonsuppe von Bonduelle


2. Gemüsesuppe Quinoa mit Süßkartoffeln von Natsu


1. Cremige Erdnuss-Suppe von Daily Soup


Alben Aus meinen, meist in einer gewissen Hektik zum Jahresende entstehenden, Bewertungen bei Platten vor Gericht kann man stets auch ...


Alben

Aus meinen, meist in einer gewissen Hektik zum Jahresende entstehenden, Bewertungen bei Platten vor Gericht kann man stets auch gleich meine eigenen Top 5 ableiten. Teils bin ich selbst überrascht, mit der Nummer 1 bin ich aber einmal völlig in meinem Umfeld mehrheitskonform.

5. Kasabian -  For Crying Out Loud


4. Otago - Otago


3. Stars - There Is No Love In Fluorescent Light


2. Depeche Mode - Spirit


1. Slowdive - Slowdive


Bücher Ha! Fast hätte man meinen können, es gäbe dieses Jahr keinen Jahresrückblick. Immerhin ist der Januar ja schon fast halb vorbei....


Bücher

Ha! Fast hätte man meinen können, es gäbe dieses Jahr keinen Jahresrückblick. Immerhin ist der Januar ja schon fast halb vorbei. Aber er kommt, nur eben eher spät, denn wegen der ganzen Islandberichte kam ich zu nichts. Beginnen wir also einfach, damit sich die Geschichte zumindest nicht in den Februar zieht, und zwar mit Büchern.

Traurigerweise habe ich 2017 kaum gelesen - weiterhin ließ ich mir viel vorlesen, was aber in eine andere Kategorie fließt, und dann gab es auch noch ein Spiegel-Abo ab September, das die Lesezeit für Bücher weiter einschränkte. Immerhin habe ich 2018 schon zwei Bücher beendet, also besteht Hoffnung. Hier also die Top 5, bei geringer Auswahl:

5. Holly Black / Cassandra Clare - Der Schlüssel aus Bronze


Über Band 3 der Serie um eine Gruppe von amerikanischen Zauberschülern dachte ich dasselbe wie über die Vorgänger: Irgendwie eine dreiste Harry Potter-Kopie - irgendwie aber auch ziemlich spannend. Ich möchte in jedem Fall gerne wissen, wie die Reihe weiter geht.

4. Tana French - The Likeness


Hier berichtete ich bereits über die Geschichte, die für mich darunter leidet, dass die Grundidee (eine Polizistin gleich einem Mordopfer aufs Haar und kann deren Leben übernehmen) mir sehr unglaubwürdig erscheint. Das ändert aber nichts daran, dass die Geschichte, wenn man sich dann mit diesem Umstand abgefunden hat, sowohl spannend als auch gut erzählt ist.

3. Ben Aaronovich - The Hanging Tree


In der Reihe um den zaubernden Londoner Polizisten Peter Grant sind wir nun schon bei Teil 6 angekommen. Für mich wäre es wohl an der Zeit, Teil 1 bis 5 nochmals zu lesen, denn mir kommen Teile der "großen", sich über alle Teile hinweg entwickelnden Geschichte mittlerweile reichlich verworren vor. Nichtsdestotrotz machte auch dieser Band, der glücklicherweise auch wieder in London spielt, großen Spaß.

2. Sarah Waters - The Paying Guests


Über The Paying Guests schrieb ich hier auf dem Blog auch bereits. Wie alle von Sarah Walters Romanen gefällt mir vor allem die historische Komponente sehr gut - und das, obwohl ich wahrlich kein Fan des historischen Romans bin. Aber Walters versetzt einen (oder mich) tatsächlich in die Zeit des Geschehens, in diesem Fall London nach dem 1. Weltkrieg. Die Geschichte an sich war auch gut, stellenweise allerdings ein bisschen langsam erzählt.

1. Liane Moriarty - Big Little Lies


Ein Überraschungssieger (zumindest für mich)! Hätte ich Sarah Waters zur Jahressiegerin gekürt, stünde ich etwas intellektueller da, denn Moriarty schreibt, nun, "Chick Lit". Nichtsdestotrotz gefiel mir dieser Roman um Helikoptereltern in Sydney in diesem Jahr am besten, was sicherlich auch mit der Verfilmung als Fernsehserie zu tun hat. Hier schrieb ich schon recht ausführlich darüber.

Der letzte Tag des Norður Og Niður Festivals war zugleich der längste - kein Ausflug und keine Stadtbesichtigung hielt uns davon ab, das ...


Der letzte Tag des Norður Og Niður Festivals war zugleich der längste - kein Ausflug und keine Stadtbesichtigung hielt uns davon ab, das komplette Bandprogramm zu besuchen. Nun ja, wohl nicht da komplette - aber doch sehr viel.


Der Tag begann für uns mit amiina. Das Quartett, das in der Vergangenheit viel mit Sigur Rós zusammen gearbeitet hat, sich allerdings mittlerweile in der Besetzung stark verändert hat, veröffentlichte 2016 den selbst komponierten Soundtrack zu einem Fantômas-Stummfilm, genauer gesagt zu Juve contre Fantômas. Anlass hierfür war das hundertjährige Jubiläum der französischen Filmreihe, zu dem die Episoden restauriert und von unterschiedlichen Künstlern neu musikalisch unterlegt wurden.

Genau das, nämlich sowohl den 30minütigen Film, in dem der böse Fantômas der Polizei immer einen Schritt voraus ist, bekamen wir nun mit einem Live-Soundtrack zu sehen. Vorab erklärte der Schlagzeuger Magnús Trygvason Eliassen in einer sehr langsamen, von vielen "Äh"s gekennzeichneten Rede, das Projekt. Aufgrund meiner Ansagen vor unseren Wohnzimmerkonzerten konnte ich mich gut in ihn hinein versetzen. Mein Freund ist immer froh, dass er nicht an meiner Stelle ist, so ging es an diesem Abend wohl Guðmundur Vignir Karlsson, Maria Huld Markan Sigfúsdóttir und Sólrún Sumarliðadóttir.


Der Film an sich war, nun, alt - im Festivalprogrammheft erklärt Sólrún Sumarliðadóttir mit Recht, dass die Handlung aus heutiger Sicht ein seltsames Tempo hat - manche Szenen scheinen sich um gar nichts zu drehen, in anderen passiert dann sehr viel. Unterhaltsam war der Film aber allemal, und der live gespielte Soundtrack passte absolut perfekt dazu. Ein kleines technisches Problem, durch das sowohl Film als auch Konzert neu gestartet werden mussten, wiederholte sich zum Glück nicht. Glücklicherweise passierte es nach nicht einmal 5 Minuten.

Setliste:

Fantômas
Juve & Fandor
Paris
Café
Simplon Express
Telegram
Entrepôts de Bercy
Crocodile
Lady Beltham
Bourreau Silencieux
l’Homme Noir


Eher im Vorbeigehen gingen wir anschließend zum Liminal Soundbath. Hierbei handelte es sich um einen "flowing stream of sonic warmth" von Jónsi und Alex Somers sowie Paul Corley. In der Programmheft-Beschreibung stand, man bekäme beim Eintritt ein Glas Schnaps (Brennivín), außerdem solle man nach Belieben eine Decke mitbringen.

Als wir eintraten, lief die Performance bereits, der Schnapsausschank war offenbar beendet und es war gar nicht so einfach, sich in dem dunklen Raum zu orientieren, denn tatsächlich saßen und lagen überall Leute. Dazu schien irgendwo Dampf auszutreten, und es roch nach Holzfeuer. An der Decke befand sich eine Art Discokugel, gestaltet von Juan Azulay, die je nach den Entwicklungen der laufenden Musik ihre Farbe und Helligkeit änderte.

Für uns war nicht erkennbar, ob die Musiker überhaupt anwesend waren oder aber die Musik einfach vom Band lief - vermutlich aber ersteres. Ohne Begrüßungsschnaps war es aber schwierig, sich komplett in die Musik-Geruch-Leuchtobjekt-Erfahrung zu versenken, und so blieben wir nicht bis zum Ende.


Draußen im Foyer gab es dann noch mehr Verwunderndes zu sehen: Gerade traten Data Grawlix auf, eine "assembly of moving statues". Am ehesten passt wohl der Begriff "Performancekunst" zum Dargebotenen: Eine Frau im weißen Overall dirigierte zu Musik, die aus ihrem Laptop kam, vier sitzende Personen, die ihrerseits weiße Overalls trugen (die Variante, die man zum Renovieren kaufen kann) und sich zusätzlich Holzstäbchen an die Finger geklebt hatten, mit denen sie nun zur Musik gestikulierten.


Wenn einem das noch nicht abgefahren genug war, konnte man sich aber auch auf die Künstlerin konzentrieren, die direkt daneben saß: Sara Riel zeichnete auf einem Untergrund, der direkt auf einen Bildschirm projiziert wurde, zur Musik - nicht nur zu Data Grawlix, sie hatte hier für den ganzen Festivaltag ihren Platz und ließ ihre Hand frei zur Musik fließen. Die Ergebnisse ähnelten für mich Banausin arg dem, was man produziert, wenn man beim Telefonieren vor sich hin kritzelt. Allerdings muss ich zugeben, dass die Bilder auf Riels Website um einiges besser aussehen als das, was ich beim Festival beobachtete. Riel hat auch bereits Plattencover für múm gestaltet.


Für uns ging es ein weiteres Mal nach "Silfurberg", wo nun Stars of the Lid auftraten. Es handelte sich, was für eine Abwechslung, um Instrumentalmusik, zu der Projektionen gezeigt wurden. Wir fanden keinen Sitzplatz im nun bestuhlten Saal, da wir uns aber in der Harpa mittlerweile gut auskannten, organisierten wir uns schnell Stühle. Die eigentlichen Bandmitglieder, Brian McBride and Adam Wiltzie, trugen Tankstellenoveralls, auf deren Rücken man "Big Ed's Gas Farm" lesen konnte - eine Twin Peaks-Referenz? Beide standen an den Bühnenrändern und bedienten Synthesizer und Gitarren, häufig mit dem Rücken zum Publikum. In der Bühnenmitte befanden sich ein Streichtrio (zwei Geigerinnen und eine Cellistin) und ein Mann, der hauptsächlich Kabel in eine Art Synthesizerschrank zu stecken schien.


Das Ergebnis waren lange andauernde, stetig an- und abschwellende Melodien und Soundlandschaften, die ich persönlich schlicht langweilig fand. Dass der erste Song annähernd 30 Minuten dauerte, machte die Sache für mich auch nicht einfacher. Der Rest des Publikums lauschte andächtig bis gebannt und durch die bunten Projektionen auf drei Viertel der Wände fühlte man sich ein wenig wie in einer Kathedrale, was auch ein sehr guter Konzertort für Stars of the Lid wäre. Ich war dennoch auch nicht traurig, als wir das Set vorzeitig verlassen mussten: Wir hatten nämlich nochmals Karten für Sigur Rós.


Die Idee beim Ticketkauf fürs zweite Konzert war eigentlich gewesen, einmal besonders gute und einmal besonders "günstige" Tickets zu haben. Aufgegangen war das leider nicht, denn wie bereits berichtet hatten wir beim Konzert drei Tage zuvor keineswegs direkt vor der Bühne, sondern auf dem zweiten Rang gesessen. Heute hatten wir Tickets für den dritten Rang, wiederum gegenüber von der Bühne, aber auch noch in der siebten Reihe. Weiter entfernt konnte man kaum von der Band sitzen, dennoch ist der Saal "Eldborg" aber so geplant, dass man auch aus dieser Position die Bühne gut sehen kann. Etwas störend war allerdings unsere Umgebung auf den "billigen Plätzen" - rechts und links von uns saßen Briten, die zwar einerseits begeistert von der Band waren, andererseits aber trotzdem die ganze Zeit redeten und offensichtlich viel von dem Brennivín erhalten hatten.


Nach 127 Konzerten in 19 Monaten in 37 Ländern auf 5 Kontinenten sollte am 30. Dezember in Reykjavik der Schlusspunkt unter die aktuelle Tour gesetzt werden. Im Verlauf der Zeit fanden neben "Óveður" mit "Á" als Opener sowie "Niður" und "Varða" noch drei weitere unveröffentlichte Songs den Weg in die Setliste. Der letztgenannte Song sollte den ersten Teil des Konzertes beschließen, denn erneut gab es eine 20-minütige Unterbrechung. Während Jónsi Birgisson (Gesang, Gitarre) und Orri Páll Dýrason (Schlagzeug) die Bühne im Verlauf des Songs verlassen hatten, ließ Georg Hólm das Lied am Piano langsam ausklingen. Man hätte eine Stecknadel fallen hören können.


Das Set der Band war identisch zu dem drei Tage zuvor, mit denselben Songs und beeindruckenden Video- und Lichtinstallationen. Nur deutlich lauter war es auf den obersten Rängen im Vergleich zu unserem ersten Sigur Rós Abend, vielleicht hatte sich das Trio ein Beispiel an Kevin Shields und Mogwai genommen. Jónsi sprach dieses Mal etwas länger mit dem Publikum, aber leider konnten wir natürlich nichts verstehen. Erneut war der zweite Teil mit "Sæglópur", "Ný Batterí", "Vaka" (auch als "Untitled 1" bekannt) und "Festival", bei dem Jónsi einen Ton für handgestoppte 53 Sekunden hielt, der deutlich stärkere. Am Ende des wirklich letzten Sigur Rós Songs, dem traditionellen Schluss- und Höhepunkt "Popplagið", brachen auch bei den drei Isländern alle Dämme: Jónsi riss die Verstärker um und rannte, die Hände an der Kopf gepresst in Richtung Backstage, Orri zerlegte sein Schlagzeug und beförderte ein Becken per Kung Fu-Tritt in die Ruhepause und Georg zertrümmerte seinen Bass auf der Bühne.

Setliste:

Á
Ekki Múkk
Glósóli
E-Bow
Dauðalagið
Fljótavík
Niður
Varða

Óveður
Sæglópur
Ný Batterí
Vaka
Festival
Kveikur
Popplagið


Am Ende hatten wir es eilig, denn wir wollten sehr gerne das Set von Jarvis Cocker sehen, der direkt im Anschluss im Raum "Norðurljós" auftreten sollte. Der Übergang klappte dann überraschend gut - wir konnten noch in den Raum hinein und hatten auch nicht den Anfang verpasst.

Ähnlich wie schon bei Kevin Shields war auch bei Jarvis Cocker die Frage, was er überhaupt darbieten würde. Einen Vortrag würde er schon einmal nicht halten, das hatte er ja bereits am Vortag getan. Dort hatte er auch einen Pulp-Song allein mit der akustischen Gitarre dargeboten. Also eine Soloperformance? Cockers Soloalben sind 2006 und 2008 erschienen, seine letzte Veröffentlichung, eine Kollaboration mit Chilly Gonzales, würde er sicherlich nicht ohne diesen präsentieren. Und am bekanntesten ist Cocker für seine Band Pulp, deren letztes Album aber schon sechzehn Jahre alt ist.


Vor Ort zeigte sich, dass Cocker eine Band dabei hatte. Er betrat die Bühne mit einem Handspiegel vor dem Gesicht und sang ein Lied, das offenbar neu war. Anschließend ging es weiter mit einer Mischung aus neuen Songs, die meist angesagt wurden, sowie älteren, die vorwiegend Cockers Soloalben entstammten. Jarvis erklärte, er sei vor drei Monaten gefragt worden, ob er beim Festival auftreten könne, habe zunächst Nein gesagt, sich anschließend umentschieden und seitdem geprobt.

Zwischen den Liedern gab es stellenweise recht lange und stets höchst amüsante Exkurse zu allem möglichen, etwa der Frage, ob Elvis je in Island gewesen sei und zum berühmten isländischen Klatschen bei der letzten Fußball-Europameisterschaft. Am absurdesten war vermutlich sein Gespräch mit jemand in der ersten Reihe, das Jarvis begann, in dem er fragte, ob er den Pullover der Person anfassen dürfe und dann uns weiter hinten erklärte, das sei nicht seltsam von ihm, die Person habe den Pullover nämlich aktuell gar nicht an - weiter ging es dann mit ein paar Sätzen über den Vorteil von Kunstfaser (50% Polyester - that gives it durability).


Wieder einmal hatte auch Mary Lattimer eine kleine Rolle, denn sie stand im Publikum direkt vor uns, und Jarvis fragte nach ihr, weil sie in der aufgenommenen Version von "You're in my eyes (Discosong)" die Harfe gespielt hatte. Heute Abend übernahm das jemand anderes, aber die Musiker-(oder Harfisten-?) welt ist offensichtlich klein. Insgesamt fanden im Verlauf des Abends gleich fünf Lieder ihre Live-Premiere.

Wie häufig bei Musikern, die zwischen den Liedern viel sprechen, ging das Set viel zu schnell vorbei. Als Zugabe wünschte sich jemand im Publikum laut "Razzmatazz", allerdings vergeblich. Jarvis tat so, als würde er dieses, vermutlich isländische, Wort nicht kennen, freute sich aber dennoch über die Begeisterung, die diesem Lied entgegen gebracht wird. Wir bekamen dennoch einen Pulp-Song, aber einen recht unbekannten: "His 'n' Hers" ist auf dem gleichnamigen Album gar nicht enthalten, sondern war nur auf der "The Sister EP".


Cockers unveröffentlichte Lieder klingen größtenteils vielversprechend (also stark nach Pulp), hoffentlich kommt bald etwas Neues von ihm.

Setliste:

Sometimes I Am Pharoah
Elvis has left the building
Further Complications
You're in my eyes (Discosong)
Must I evolve?
Fat Children
Am I missing something
Swanky Modes
Cunts are still running the world

His 'n' Hers


Unser letzter Weg des Festivals führte nochmals nach "Silfurberg", wo nun Ulrich Schnauss (zumindest für uns) das Festival abschloss. Ich kannte den Musiker vorab überhaupt nicht, er ist neben seiner Solomusik vor allem im Bereich Soundtrack aktiv und zu meiner Überraschung ein Mitglied der Band Tangerine Dream (zu meiner Überraschung, weil ich nicht wusste, dass die Formation noch existiert).

Schnauss spielte überraschend dezentral auf der Bühne Synthesizer, während er den Fokus den zu seinen Songs laufenden Videos überließ - die Stadtlandschaften, Architektur und Fabrikgelände zeigten. Die Publikumsreaktionen fielen dabei sehr unterschiedlich aus: Während manche sich auf den Boden setzten oder legten, um die Musik still zu genießen, bildeten sich auch kleine Grüppchen, die dazu tanzten.

Ich selbst fand die Melodien durchaus angenehm, war mir aber auch der Tatsache bewusst, dass ich dringend ins Bett musste, denn für den nächsten Tag war frühes Aufstehen und ein Ausflug in den Süden der Insel angesagt. Deshalb drängte ich nach einer halben Stunde des Sets zum Aufbruch.


Insgesamt war das Norður Og Niður Festival für mich wohl am ehesten in der Kategorie "interessante Erfahrung" zu verbuchen. Musikalisch war doch sehr viel dabei, dass mich nicht packen konnte, oder das ich schlicht nicht verstand. Andererseits war ich wohl noch nie bei einer Veranstaltung, die so stark nach einer "Handschrift" ausgerichtet war, wo also die Planer diverse der Künstler seit langem kannten und wo sich immer wieder Kollaborationen von Künstlern ergaben, die man bereits in einem anderen Kontext gesehen hatte. Sehr gut fand ich auch die Idee, die Veranstaltungen über das Erwartbare hinaus zu erweitern, indem man etwa auch einen Vortrag über Gletscher oder einen Lebkuchenhaus-Backwettbewerb ins Programm aufnahm.

Tag 3 des Norður Og Niður-Festivals verbrachten mein Freund und ich weitgehend getrennt, ich hatte nämlich noch einen Termin mit der be...


Tag 3 des Norður Og Niður-Festivals verbrachten mein Freund und ich weitgehend getrennt, ich hatte nämlich noch einen Termin mit der beliebten Sehenswürdigkeit "Blaue Lagune", deren Besuch inklusive Hin- und Rückfahrt etwa einen halben Tag in Anspruch nahm.

Wir gingen den Tag aber langsam an und besuchten zunächst ein Café, um dann mittags gemeinsam die Harpa aufzusuchen. Dort spielte das Duo Hugar (ausgesprochen klingt dieser Name übrigens völlig anders, vom Namen des Festivals wollen wir erst gar nicht anfangen), das seine Musik als "Neo Classical Post Rock" bezeichnet. Während der Gitarrist Bergur Þórisson mit seinen langen Haaren an einen Rocker erinnerte, wirkte Pétur Jónsson, der abwechselnd Flügel und Keyboard sowie Posaune spielte, eher wie ein klassischer Musiker. Passt also.


Zu ihrer sehr ruhigen Musik - Rock konnte ich persönlich hier nicht viel erkennen - liefen auf einer Leinwand über der Bühne Projektionen, in denen sich gespiegelte Bilder von Eis- und Wasserlandschaften nach innen oder außen bewegten - ähnlich einem Kaleidoskop, oder auch einem Rorschachtest.

Hugar haben 2014 ihr Debütalbum veröffentlicht, laut der Setliste aber nur zwei Lieder daraus ("Segull", "Úti") gespielt. Der Rest war, laut Band, neuer, mit Ausnahme eine isländischen Weihnachtsliedes, das in der Interpretation von Hugar aber wenig weihnachtlich klang. Ich persönlich würde die Kombination aus sehr ruhiger Musik und meditativen Visualisierungen unter "ganz nett" verbuchen, mein Freund hatte mehr Freude daran.

Setliste:

Varða
Segull
Úti
Haf

Órói
A milli
Jólalag
Bræðingur
Twin Peaks

Für mich ging es anschließend ab zum Bus, mein Freund blieb in der Harpa. Das hat er zu berichten:


Eigentlich sollte um 16 Uhr der isländische Komponist Jóhann Jóhannsson in der Harpa vorstellig werden. Probleme mit der Anreise verhinderten jedoch leider seinen Auftritt, so dass recht spontan Ersatz gesucht und in drei Künstlern gefunden wurden, die auch solo beim Festival zu sehen waren. Mary Lattimore, Julianna Barwick und Alex Somers bildeten also zusammen so etwas wie die Avengers des Norður Og Niður Festivals und retteten den Freitag Nachmittag. Ihre Superheldenkräfte: Die Zuschauer einschlummern zu lassen.


Über rund 30 Minuten improvisierten sie eine Klanglandschaft, indem Lattimore an der Harfe zupfte, sie loopte oder sanft darüber strich, Barwick Keyboard- und Gesangswogen langsam an- und wieder abschwellen ließ und Somers zumindest etwas Bewegung ins Geschehen brachte, indem er zwischen Gitarre, Orgel und auf dem Boden befindlichen elektronischen Gerätschaften hin und her pendelte. Wenn Kevin Shields am Abend zuvor 70 % des Publikums aus "Silfurberg" hinaus gespielt hatte, dann versetzten die drei Avengers 70 % ihrer Zuhörer in "Norðurljós" in Tiefschlaf.


Direkt im Anschluss daran trat auch Kristín Anna, die wir am ersten Festivalabend bereits gesehen hatten, erneut auf, um das Fehlen von Jóhann Jóhannsson auszugleichen. Während sie den Großteil des Sets am Flügel verbrachte, wurde sie gelegentlich von männlichen Mitstreitern an Posaune, Tuba oder Trompete begleitet. Während der Song "Babe" nur zur akustischen Gitarre vorgetragen wurde, fiel besonders das dritte Lied, in dem ein auf dem Boden kauernder Musiker seinem Klapprechner seltsame Knirsch- und Störgeräusche entlockte, aus dem Rahmen und positiv auf. Ähnlich wie bei ihrem ersten Auftritt wurden die Songtitel spontan auf der Bühne ausgewählt und zwischen den Musikern kommuniziert. Ihr Set war auf 15 Minuten angesetzt, weil sie aber offensichtlich so viel Vergnügen daran hatte, spielte sie einfach eine ganze Stunde! Eine gute Entscheidung.


Zumindest hinsichtlich ihrer extravaganten Kleidung (futuristische Sneaker, roter, bauchfreier Jogging-Anzug mit Trompetenärmeln und Verzierungen) kann die junge Isländerin Sigrún die Vergleiche zu Björk rechtfertigen. Aus dem Klapprechner kamen experimentelle Klänge und elektronische Beats zu denen sie sang, wobei ich nicht klar unterscheiden konnte, ob englisch oder isländisch gesungen wurde oder es sich um reine Lautmalerei handelte. Mit 30 Minuten war der Auftritt von Sigrún, die bisher nur eine EP veröffentlicht hat, angemessen begrenzt.


Offensichtlich war der Tag der hockenden Knöpfchendreher und JFDR hatte gleich deren zwei mitgebracht. Rechts und links am Bühnenrand saßen während des Auftritts ein junger Mann mit Wintermütze am Moog und eine junge Dame an einer - so vorgestellten - „Noise Machine“. Im Zentrum des Geschehens stand jedoch die Sängerin und Songschreiberin Jófríður Ákadóttir, die man auch von Pascal Pinon oder Samaras kennt. Den Anlässen entsprechend (Weihnachten, Festival, Silvester) hatte sie, nach eigener Aussage, ihr glitzerndes Kleid herausgesucht, bei dem ihre beiden weiteren männlichen Mitstreiter nicht mithalten konnten, obwohl sie sich mit Lametta-Umhang bzw. -Krawatte alle Mühe gaben.


Gespielt wurden größtenteils Songs aus dem Debütalbum „Brazil“, darunter „Instant Patience“ und „Anything Goes“, aber u.a. mit „My Work“ auch nicht darauf enthaltene Lieder. Erst zum letzten Song erhoben sich alle Bandmitglieder und griffen zu Bass oder Gitarre und ließen das Konzert mit dem Sing-a-long „We had a good time“ ausklingen. Wir auch.


Zwischendurch konnte ich mit etwas Mühe einen Blick auf die Iceland Dance Company erhaschen. Ihr Auftritt in "Floi" war ziemlich beliebt, was sich mir aber weder während noch nach der Tanzeinlagen erschließen konnte. Was gab es in der zweiten Hälfte ihrer Darbietung zu sehen? Sieben junge Menschen, die guttural stöhnten oder wilde Schreie ausstießen, sich wie Zombies aus "The Walking Dead" über die Bühne bewegten, ein buntes Menschenknäuel bildeten, in Nebel gehüllt sowie von einer Person in Ganzköperanzug mit Luftschlangen beschossen und voneinander weggerissen wurden. Vier weitere Ganzkörperanzugträger mit Posaunen trugen wenig zu meinem Verständnis bei.


"Schräger kann es kaum noch werden", dachte ich mir auf dem Weg in den zweiten Stock der Harpa, wurde dort aber von Dan Deacon eines Besseren belehrt.   


Für seinen Auftritt hatte der 36-jährige US-Amerikaner vor der Bühne einen vom Publikum umringten Tisch mit zahlreichen Gerätschaften aufbauen lassen. Mit ähnlicher Inbrunst wie ein Prediger im US-Fernsehen hielt er Reden, die die Zuschauer über den Ablauf der nun anstehenden Performance informieren sollte, denn diese sollte von ihnen durchgeführt werden! Während Dan Deacon experimentellen Elektro-Pop mit verzerrter Micky Mouse-Stimme vortrug, führte das Publikum zahlreiche Aktionen durch, die "Silfurberg" in ein Tollhaus verwandelten. 90% der anwesenden flippten komplett aus, 5% schüttelten ungläubig ihre Köpfe und 5% konservierten das Geschehen via Handy oder Kamera für die Nachwelt.


Denn man muss wirklich gesehen haben, wie Deacon die Menschen dazu animierte, in der Mitte der Halle einen Freirau zu lassen, in dem zwei von ihm ausgewählte Freiwillige tanzend wilde Verrenkungen vorführten, um nach 30 Sekunden an einen anderen tanzwütigen Zuschauer zu übergeben. Oder wie sich das Publikum in einer Saalhälfte versammeln sollte, damit zunächst einer zur gegenüber liegenden Wand laufen, sich dort abprallen und wieder zurück rennen sollte, um anschließend einen zweiten, dritten, vierten usw. Läufer abzuholen. Oder wie er die Zuschauer in zwei sich gegenüberstehende Gruppen einteilte, die zu einem Song allen Bewegungen von zwei Vortänzern folgen sollten. Oder wie... Man muss es einfach gesehen haben!      


Erst kurzfristig wurde ein Vortrag von Jarvis Cocker ins Programm genommen, der "The Extraordinary" hieß und einerseits einen Rückblick auf sein Leben darstellte und andererseits aufzeigen sollte, dass jeder auf seine persönliche Art und Weise kreativ sein kann. Jarvis zeigte Bilder aus seiner Vergangenheit, rezitierte Songtexte, erklärte deren Entstehungsgeschichte und berichtete auf äußerst amüsante Art und Weise über Vorbilder, Einflüsse und seinen Werdegang.

Höhepunkt war aus meiner Sicht, dass Jarvis Cocker zur akustischen Gitarre den ersten, niemals aufgenommenen Pulp-Song "Shakespeare Rock" spielte. Bei deren zweiten Song, "Life Is A Circle", mussten wir uns mit einer Textprobe begnügen ("Life is a circle you're caught on, Life is a road that's much too long, It winds, goes ahead, It only stops when you're dead"), da er sich für diesen noch mehr schämte. Der kleine Raum "Rima" konnte dem Ansturm an Interessierten leider nicht gerecht werden, so dass es tatsächlich einige Unglückliche gab, die den Vortrag verpassten.


So wie mich, die von der Lagune direkt zur Harpa zurückgekehrt war in der Hoffnung, noch einen Teil des Jarvis-Vortrags hören zu können. Vor dem kleinen Raum hatte sich aber bereits eine Schlange gebildet, und der die Tür bewachende Ordner ließ nur jemand hinein, wenn jemand anderes ging - was quasi nicht vorkam. Erst für die letzten drei Minuten durfte ich schließlich doch hinein.


Gemeinsam besuchten wir nun, wieder einmal im Raum "Kaldalón", Julianna Barwicks Auftritt. Mein Freund hatte sie an diesem Tag ja bereits einmal in Kombination mit Alex Somers und Mary Lattimore gesehen, für mich war es die erste Begegnung. Barwick gehört wie Mary Lattimore zum Freundeskreis von Jónsi und Alex Somers in Los Angeles, Somers ist auch ihr Produzent. Ihr Set bestand aus erstaunlich (um nicht zu sagen unangenehm) lauten Synthesizerklängen mit verzerrtem Gesang, dazu gab es wieder einmal eine visuelle Untermalung, die in diesem Fall aus changierenden, ineinander übergehenden und sich wiederholenden Fotos bestand.

Das Ganze war leider überaus langweilig, und weil es auf der Bühne so dunkel war, konnte man nicht einmal ein Foto machen. Das gelang uns erst am nächsten Tag, als Barwick nochmals einen Auftritt in einem der Foyers hatte.


Zuletzt besuchten wir noch einen der Headliner des Tages, Mogwai. Die schottische Band hatten wir im vorletzten Sommer in Stockholm gesehen, damals hatten sie musikalisch den Film Atomic, Living in Dread and Promise untermalt. Dieses Mal wurde, ganz untypisch für das Festival, auf Videoeinblendungen verzichtet.

Der Raum "Silfurberg" war dieses Mal gut gefüllt, und anders als bei Kevin Shields am Vorabend setzte auch keine Fluchtwelle ein, als die Band spielte - dabei sind natürlich auch Mogwai keine leise Band und nutzten das gleiche Verstärkerarsenal wie am Vorabend Shields.


Als die Musiker die Bühne betraten, waren wir zunächst verwirrt: Seit wann war denn eine Frau in der Band? Sie entpuppte sich als die Schlagzeugerin und war zudem ein bekanntes Gesicht: Cat Myers hatten wir letzten Sommer als die Drummerin des (ebenfalls schottischen) Duos Honeyblood gesehen. Bei Mogwai vertritt sie aktuell bei Liveauftritten den regulären Schlagzeuger Martin Bulloch.

Mogwai sind hauptsächlich eine Instrumentalband, tatsächlich gab es an diesem Abend aber auch mehrere Titel mit Gesang: Stuart Braithwaite, der auch die Kommunikation mit dem Publikum übernahm (die in diversen "Thank you"s und "Takk"s bestand), sang bei "Party in the Dark"
und "Take Me Somewhere Nice". Barry Burns, der ansonsten Keyboard spielte, sang bei "Hunted by a Freak" und "Killing All the Flies" ebenfalls, allerdings elektronisch verfremdet und - zumindest für mich - kaum hörbar.


Neben Cat Taylor war noch ein nicht-reguläres Mitglied dabei: Alex Mackey spielte häufig Gitarre und nahm ansonsten die Rolle des "Jungen für alles", bei "Auto Rock" trommelte er beispielsweise. Überhaupt fand auf der Bühne ein recht ausgiebiger Instrumentetausch, bis auf die Schlagzeugerin spielten stellenweise alle Gitarre beziehungsweise Bass, vor allem bei "New Paths to Helicon, Pt. 1", einer raren Single von 1997 und auch bei "Mogwai Fear Satan", den beiden ältesten Songs des Sets - die gleichzeitig auch die lautesten waren! "Mogwai Fear Satan" hatte zudem einen kleinen Schockeffekt, da die höchste Lautstärke sehr plötzlich und nach einer kleinen Pause einsetzte.

Insgesamt ein schönes Set, bei dem verständlicherweise hauptsächlich das aktuelle Album "Every Country’s Sun" bei der Songauswahl berücksichtigt wurde.

Setliste:

Hunted by a Freak
Crossing the Road Material
Party in the Dark
Take Me Somewhere Nice
Coolverine
New Paths to Helicon, Pt. 1
Every Country's Sun
Killing All the Flies
Don't Believe the Fife
Auto Rock
Mogwai Fear Satan
Old Poisons

Remurdered
We're No Here