Gesehen: September 2021


Mit Humor ist es ja ohnehin immer so eine Sache, mit Humor in Fernsehserien noch mehr. Mein Haushalt hat auf Netflix die überaus erfolgreichen und vermutlich auch irgendwie guten Comedyserien Brooklyn Nine-Nine, Unbreakable Kimmy Schmidt und Master of None ausprobiert, begeistern konnten wir uns für keine davon.

Die Empfehlung, dass Superstore, eine Comedyserie, die in einem fiktiven Supermarkt in St. Louis spielt und sechs Staffeln lang lief (die letzte neue Episode wurde im März 2021 veröffentlicht), wirklich lustig sei, erfüllte mich als zunächst mit Skepsis. Aber: Tatsächlich bin ich nun bereits mitten in Staffel 2 und muss mehrmals pro Folge lachen. Sachen gibt's...

Kurz zum Inhalt, obwohl der eigentlich eher egal ist: Die Handlung dreht sich um die Angestellten des fiktiven, Walmart-artigen Riesenmarktes Cloud 9, vor allem die desillusionierte Schichtleiterin Amy, den ungeschickten Collegeabbrecher Jonah, die unberechenbare stellvertretende Filialleiterin Amy, den nicht sonderlich erfolgreichen Filialleiter Glenn und viele mehr. Die große Mehrheit der Folgen spielt im Markt, nur sehr gelegentlich werden Außenszenen gezeigt. 

Eine Eigenart der Serie ist, dass als "Zwischenszenen" immer wieder Zufallsszenen aus dem Supermarkt gezeigt werden, in denen Kunden seltsame Dinge anstellen - diese erinnern mich etwas an The Office, und tatsächlich hat der Erfinder Justin Spitzer sieben Jahre lang als Autor für die US-Version von The Office geschrieben.


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