Neulich beim Lokeren Festival: Pralinen statt Pferdewurst


2023 hatten wir schon einmal das (mir vorher unbekannte) Lokeren Festival in der gleichnamigen Stadt in Belgien besucht und damals an zwei Abenden als Headliner Placebo und Blur gesehen. Dieses Jahr schenkte mir mein Freund Tickets für einen Tag der Eventreihe - mehr Acts im diesjährigen Lineup, das Musiker von Diana Ross bis hin zu The Human League beinhaltet, hätten uns auch nicht nach Belgien gelockt. Angekündigt waren an "unserem" Tag Editors und als "Haupt-Support-Act" Suede.

Bereits um 10 Uhr morgens fuhren wir am Veranstaltungstag Richtung Belgien los, die Idee war eigentlich, früh in unsere Unterkunft einzuchecken und uns dann ebenfalls zeitig auf die Weiterfahrt nach Lokeren selbst zu machen: Wir wussten vom letzten Mal bereits, dass man in der Nähe des eigentlichen Veranstaltungsortes nicht parken darf, stattdessen gibt es einen Park & Ride-Parkplatz nahe der Autobahn, von dem aus Pendelbusse zum Gelände fahren. Das nimmt natürlich etwas Zeit in Anspruch.

Wir hatten die Rechnung aber ohne den gewaltigen Stau rund um Antwerpen gemacht, dieser kostete uns mindestens eine Stunde Zeit und auch viele Nerven, zumal unser Navigationssystem uns mitten durch die Stadt schickte, und zwar auf einer Fahrradstraße, auf der man nur Schrittgeschwindigkeit fahren durfte. Da machte die kleine Pralinen-Kaufpause, die wir anschließend noch in Sint Niklas einlegten, kaum noch einen zeitlichen Unterschied - am nächsten Tag sollte einer weitere in Gent folgen. Letztlich erreichten wir unsere Unterkunft erst um kurz nach 16 Uhr.



Von unserem letzten Besuch hatten wir die Park- und Bussituation in Lokeren in schlechter Erinnerung behalten: Nach dem ausverkauften Blur-Konzert waren die Pendelbusse im Verkehr stecken geblieben. Als wir anschließend endlich den Parkplatz erreicht hatten, leerte dieser im Schneckentempo, denn ein Rückstau von einer Ampel hatte die Wegfahrt der vielen Autos behindert. Letztlich hatten wir völlig übermüdet für Stunden gewartet, bevor wir überhaupt aufbrechen konnten.

Dieses Mal wollten wir schlauer sein - an der Bus-Sache konnten wir nichts ändern, beschlossen aber, nicht auf dem Parkplatz zu parken, sondern am Straßenrand im selben Industriegebiet. Von dort aus liefen wir zur Bushaltestelle und erwarben für 5 Euro Bustickets für die Hin- und Rückfahrt.

Gegen 19:30 Uhr trafen wir dann  - deutlich später als ursprünglich angepeilt - auf dem Gelände ein. Der Einlass hatte bereits ab 18:00 Uhr begonnen, und die erste Band spielte schon seit 19:00 Uhr. So konnten wir die Kontrolle blitzschnell passieren, denn die meisten Besucher waren ja bereits auf dem Gelände. Vor Ort gab es  - wie auch 2023 - ein Bezahlsystem per Chipkarte sowie reichlich Verpflegungsstände außerhalb und innerhalb des Einlasses; als lokale kulinarische Spezialität wurde zu unserer Überraschung Pferdewurst angeboten. Natürlich hätte es auch (für uns) attraktivere kulinarische und auch vegetarische Angebote gegeben, wir ließen unsere Karte aber letztlich unbenutzt.



Bei unserem ersten Besuch im Jahr 2023 war der Bühnenbereich noch sehr liebevoll als Plattenspieler mit Platten dekoriert gewesen; darauf wird mittlerweile leider verzichtet. Stattdessen gibt es nun einen VIP-Bereich, der seinen Besuchern einen Balkon mit Bühnensicht bietet. Eine weitere Änderung: Vor der Bühne gibt es nun einen Brecher als Barriere, was wir erst bemerkten, als wir versuchten, möglichst weit nach vorne zu kommen - und ab der Barriere nicht mehr weiter konnten. Es zeigte sich allerdings später, dass dieser "Front of Stage"-Bereich keiner Kontrolle unterlag, man konnte von der Seite aus beliebig herein- und herausgehen.

Und noch eine Überraschung, die für uns allerdings keine Rolle spielte: Ich war immer davon ausgegangen, dass das Lokeren Festival keine Camping-Möglichkeiten bietet. Die einzelnen Festivaltage sind stilistisch sehr unterschiedlich, Tickets werden separat verkauft. Sicherlich kommen die allermeisten Besucher nur für einen Tag hierher, und dann finden die Konzerte ja auch noch in einer Stadt statt. Aber auf der Homepage war dieses Mal definitiv von einem Campingplatz die Rede, also muss es einen geben.

Mit dem Wetter hatten wir dieses Mal relatives Glück: Inmitten einer Hitzewelle waren für den Tag erträgliche Temperaturen um 25 Grad angekündigt gewesen. Einige der anderen, schon länger anwesenden Tagesbesucher sahen allerdings dennoch schon etwas durchgebraten aus.



Neben den beiden Hauptacts spielten an diesem Tag noch zwei weitere Bands, die Belgier Sons, die bereits auf der Bühne standen, und die britische Solokünstlerin Anna Calvi. An beiden hatten wir deutlich weniger Interesse als an Suede und Editors, ebenso wenig am Lineup der zusätzlichen, separat zugänglichen Bühne "Club Brussels". Es hieß für uns also nun erst einmal ausharren, bis Suede an der Reihe waren.

Sons sind ein Quartett aus dem Bereich Indie-Rock/Post-Punk. Sie erzählten viel zwischen den Songs, leider jedoch auf Flämisch, so dass wir das wenigste verstehen konnten. Alle Bandmitglieder waren komplett in Schwarz gekleidet. Bei unserem Eintreffen ging der Sänger gerade ins Publikum, spielte dort weiter Gitarre und initiierte eine Choreografie, bei der alle Zuschauer sich setzen und dann hochspringen sollten. Danach wurde eine Wall of Death dirigiert und vom Publikum vorbildlich ausgeführt. 



Wir sahen auf der Bühne außerdem zwei riesige Plüsch-Teddybären, die vermutlich vom Publikum geschenkt worden waren. Gegen Ende des Sets wurden zwei Babys auf die Bühne getragen, nachdem der Sänger zuvor gesagt hatte, dass es sich um ein Familienfestival handele - so viel hatten wir verstanden. Die Babys sind vermutlich Nachwuchs der Musiker - und die Teddys waren vielleicht ein Geschenk für sie.

Die Band hatte offensichtlich viel Freude an dem Auftritt vor dem großen Publikum, welches seinerseits die Musiker ordentlich abfeierte - das verstanden wir auch ohne Sprchkenntnisse. Am Ende lagen sich auf der Bühne alle in den Armen, als Abschluss nach dem Auftritt erklang zu unserer Überraschung "Forever Young" von Alphaville, bei dem einige und auch die Musiker begeistert mitsangen.



Nach dem Ende des Sets wechselten wir in den Front-of-Stage-Bereich, was wie erwähnt gar nicht schwierig war. Es folgte eine 30-minütige Umbaupause, bevor als nächste Musikerin Anna Calvi die Bühne betrat. Überraschenderweise war der Auftritt der Britin dann der einzige, für den es einen Ansager gab - mein Freund vermutete etwas boshaft, dieser sei sicher erforderlich gewesen, um das  Booking zu erklären, denn so ganz wollte Calvi nicht zu den weiteren Acts passen - und sie hat auch seit 2020 keine neue Musik veröffentlicht.

Calvi hatte als Begleitung nur zwei Musiker dabei, eine Keyboarderin und einen Schlagzeuger, alle waren schwarz gekleidet. Sie selbst spielte Gitarre. Am Keyboard befanden sich zwei Spiralen, die aussahen, als hätte man ein reguläres Becken mit Hilfe eines Dosenöffners in eine Spirale verwandelt. Der Hintergrund war komplett rot gestaltet – vielleicht in Anspielung auf das Plattencover ihrer letzten Veröffentlichung "Hunter". Calvi selbst trug zum schwarzen Anzug weiße Stiefeletten und hatte - anders auf den uns bekannten Fotos von ihr - blond gefärbte Haare.



Musikalisch klangen die Lieder in besseren Momenten nach PJ Harvey, häufig aber auch nach Bluesrock - mit ausufernden Gitarrensoli. Die Setliste umfasste einen Song, der im Original ein Duett mit Iggy Pop ist, "God's Lonely Man", diesen trug sie ohne Duettpartner vor. Cool kam die Künstlerin, die in der ersten Hälfte des Sets Sonnenbrille trug, allemal rüber - aber ich hatte nicht den Eindruck, dass sie beim Publikum große Begeisterung auslöste. Der Applaus fiel eher in die Kategorie "freundlich" - kein Vergleich zum Jubel für die vorausgegangenen Sons.

So waren wir dann auch nicht allzu traurig, dass der Auftritt 15 Minuten früher als erwartet mit der Coverversion "Ghost Rider" endete, nur etwas überrascht. Uns blieb unklar, ob Calvi selbst entschieden hatte, kürzer zu spielen - wahrscheinlicher erschien uns, dass man die Umbaupause für Suede auf 45 Minuten erweitert hatte.



Setliste:

Rider to the Sea 
Suzanne & I 
Indies or Paradiese 
God’s Lonely Man 
Hunter 
Wish 
I'll Be Your Man 
Desire 
Don't Beat the Girl Out of My Boy 
Ghost Rider (Suicide cover) 



Während wir nun wieder warteten, bekamen wir in unserer Umgebung diverse Suede-T-Shirts zu sehen, offenbar waren viele wegen des Co-Headliners angereist. Auf der LED-Wand hinter der Bühne wurde das Cover der letztjährigen Platte "Antidepressants" eingeblendet. Lustigerweise erinnerte mich das auf dem Foto kaum erkennbare Gesicht von Brett Anderson spontan an das von Jo Gerner, dem Bösewicht aus der RTL-Vorabendserie "Gute Zeiten, schlechte Zeiten". Ich fürchte, dieses Bild werde ich zukünftig nicht mehr aus meinem Kopf bekommen. 

Suede hatten für ihren Auftritt eine Stunde Zeit und betraten die Bühne in klarer Rangfolge - erst die anderen Bandmitglieder, dann mit etwas zeitlichem Abstand Brett Anderson als klare Hauptfigur. Von Anfang an merkte man, dass der Sänger an diesem Abend etwas heiser zu sein schien. 



Offensichtlich war er dadurch jedoch nicht körperlich eingeschränkt, denn die Bühnenshow funktionierte in der gewohnten Intensität: Bereits vor dem Auftritt hatten mein Freund und ich miteinander darüber gesprochen, dass Anderson ganz sicher die vorhandene Möglichkeit nutzen würde, von der sehr hohen Bühne über eine Treppe in den Mittelgang herabzusteigen - und wir hatten gesehen, wie ihm sein Mikrophon an einem extra langen Kabel eingerichtet worden war, so dass er es nach Belieben daran schwingen konnte.

Von beiden Möglichkeiten machte er quasi sofort Gebrauch, und war auch sonst ganz der aktive Frontmann, als den man ihn seit über 30 Jahren (!) kennt.



Zum ersten Song "Desintegrate" hieß er uns in "Suedeworld" willkommen. Bei "Trash" wurden wir gleich zum Mitsingen aufgefordert, und ich bekam den Eindruck, dass der Sänger auch gerne die hohen Stellen so an uns outsourcte - der arme, denn auf der Bühne hatte nur Keyboarder Neil Codling ein Mikrophon zum Mitsingen und war dafür offensichtlich auch selten vorgesehen.

Anderson war insgesamt dreimal im Publikum, lag auf der Bühne, nutzte den Mikrofon-Propeller, sang auf den Monitorboxen, wickelte sich selbst mit dem Mikrofonkabel ein und warf das Mikrofon über die Bühne. Neben der Aufforderung zum Mitsingen nutzte er auch das Sprechen von Texten als Stilmittel, das ihm gleichzeitig den einen oder anderen hohen Ton ersparte. "The 2 of Us" begann er im Liegen und bot den Rest des Liedes kniend dar.



Suede waderfstrgzren übrigens die einzige Band an diesem Tag, die die riesige LED-Wand im Bühnenhintergrund für mehr als ein statisches Bild nutzte - es gab zu den Liedern passende Fotos und Einblendungen zu sehen.

Die Setliste entsprach in der Struktur der, die mein Freund vorab recherchiert hatte, und enthielt alte wie neue Hits, wobei zeitbedingt viele Lieblinge übersprungen wurden, so etwa "The Drowners" und auch die letztjährige Single "Dancing with the Europeans". Praktischerweise gefällt mir "She still leads me on" von 2022 sowieso besser und wurde auch gesungen. Brett widmete das Lied über seine Mutter den anwesenden Familien.



Bei "The Wild Ones" nahm Brett selbst auf seine Stimmprobleme Bezug und forderte das Publikum audrücklich auf, beim Gesang zu helfen, was auch eifrig versucht wurde. Ich persönlich kann leider auch dann nicht singen, wenn meine Stimme funktioniert, und war insofern keine Unterstützung. Beim darauf folgenden "So Young" musste ich so auch tatenlos zuhören, als im Publikum um uns herum niemand in der Lage zu sein schien, die besonders hohe Zeile "let's chase the dragon, oh" zu ergänzen - der Drache fehlte also dieses Mal.

Die Stimm-Situation wurde zum Ende hin schlechter und beim Song "Metal Mickey" war ich etwas besorgt, ob das Konzert bis zum geplanten Ende fortgesetzt werden könnte. Gemeinsam mit dem Publikum wurde der Auftritt aber erfolgreich mit "Beautiful Ones" abgeschlossen. Brett war am Ende vermutlich glücklich, dass es vorbei war – aus unserer Sicht hätte es hingegen auch noch länger dauern können.



Setliste:

Disintegrate.  
Trash 
Animal Nitrate 
Personality Disorder
The 2 of Us 
Filmstar 
Can't Get Enough 
June Rain 
She Still Leads Me On 
Shadow Self 
The Wild Ones
So Young 
Metal Mickey 
Beautiful Ones 



Es folgte die nächste Umbaupause; der nächste Auftritt begann um 23:45 Uhr. Viele der Suede-Fans schienen das Gelände jetzt schon zu verlassen, aber wir wollten trotz Müdigkeit natürlich auch Editors sehen. Die Band aus Birmingham hat ihr letztes Album "EBM" 2022 veröffentlicht, ein neues ("Surface, Echo & Sound") ist angekündigt, erscheint aber erst im Oktober. Es wurden aber bereits zwei neue Lieder veröffentlicht, ein weiteres wird bei Liveauftritten gespielt.

Zunächst konnten wir beim Aufbau zusehen und waren verwundert, dass neben dem üblichen Equipment und dem abgenutzten Klavier, auf dem Sänger Tom Smith in der Vergangenheit gerne spielte und auch herumkletterte, auch Kongas aufgebaut wurden. Später entdeckten wir auch eine Mandoline.




Im Gegensatz zu Brett Anderson haben die Auftritte von Smith in den letzten Jahren an Dramatik eingebüßt - er ist immer noch ein aktiver Frontmann, lässt die ganz großen Gesten aber mittlerweile weg und wirkt ausgeglichener. Dazu passte auch dass die aktuell sechs Musiker der Editors zeitgleich die Bühne betraten, Smith nahm hier keine Frontmann-Sonderrolle ein.

Von Konzerten in der Vergangenheit war ich es gewöhnt, dass Tom Smith häufig Gitarre spielt, aber auch recht regelmäßig ans Klavier und ans Keyboard wechselt. Das hatte er an diesem Abend (und vielleicht grundsätzlich) weitestgehend aufgegeben und beschränkte sich auf diverse Gitarren - für das Klavier war aussschließlich ein anderes Bandmitglied zuständig. Sehr selten trat er an ein extra vorne bei ihm aufgebautes Keyboard und beschränkte sich bei vielen Songs auch allein auf den Gesang. Wie Brett Anderson vor ihm konnte Smith  „Danke“ auf Flämisch sagen, wobei er ansonsten insgesamt wenig sprach.



Die drei Lieder vom noch unveröffentlichten neuen Album, "Rescue", "Call It In" und "The Rush" wurden alle gespielt, bei den zwei erstgenannten kam die Mandoline zum Einsatz. Mich stimmten die Songs optimistisch, dass mir auch der Rest der Platte gefallen könnte - auf dem Vorgänger mag ich eigentlich nur "Heart Attack", das wir ebenso zu hören bekamen - wie auch das weit schlechtere "Karma Climb" vom selben Album, wobei es sich hierbei um den einzigen "Ausrutscher" der Setliste handelte.

Insgesamt hörten wir ein 90-minütiges „Best of“-Set, wobei einige der Klassiker (vor allem "All Sparks") fehlten, und kurioserweise kamen gerade gegen Ende, als man mit einer höheren Hit-Dichte gerechnet hätte, mehr Album-Songs zum Einsatz.



Ich freute mich mal wieder über "Smokers Outside the Hospital Doors", die Belgier sich vielleicht am meisten über die erste Zugabe, "No Sound but the Wind". Das Lied bot Tom Smith allein mit dem Keyboarder da und setzte sich dafür mit baumelnden Beinen auf den Rand der sehr hohen Bühne. Das Set endete gegen 1:15 Uhr mit "Papillon" und somit einem der seltenen Momente mit Smith am Keyboard. 

Auch wenn nicht viel gesagt wurde, wirkte die Band auf mich harmonisch und gut gelaunt. Der Gitarrist Justin Lockey hatte es sich zur Nebenaufgabe gemacht, seine Kollegen zu fotografieren, und war gerade gegen Ende des Auftritts viel mit Kamera zu sehen.



Setliste:

The Racing Rats
Munich
Call It In
Sugar
A Ton of Love
Rescue
Bones 
Karma Climb
No Harm
Heart Attack
An End Has a Start
The Rush 
Smokers Outside the Hospital Doors
The Weight

No Sound but the Wind
All the Kings
Papillon

Nun stand uns noch die Rückfahrt bevor, und ich muss zugeben, dass meine Nörgelei von vor drei Jahren offenbar zu Änderungen geführt hat (na ja, wohl viel wahrscheinlicher die flämisch-sprachigen Nörgeleien anderer): Wir saßen 15 Minuten nach Ende des Konzerts im Pendelbus, der auch problemlos durch den Verkehr kam. Weitere 15 Minuten später standen wir am Auto. Durch Zufall hatten wir dieses Mal eine Unterkunft gewählt, zu der wir gar nicht per Autobahn fahren mussten, weshalb wir uns auch nicht dem Hauptstrom der anderen Autos in diese Richtung anschließen mussten - aber selbst das wäre kein Problem gewesen, weil Verkehrspolizisten im Einsatz waren und somit sowohl das Durchkommen der Pendelbusse sicherten als auch verhinderten, dass sich große Rückstaus bildeten.



Somit habe ich dieses Mal nur Positives zum Festival zu sagen: Alles funktionierte reibungslos. Der Anfahrtsweg war gut ausgeschildert, der Einlass einfach, es war nicht zu voll, der Zeitplan wurde eingehalten, es gab kein Gedrängel und es stand kostenloses Trinkwasser zur Verfügung.

Fehlt noch ein Fazit zu den eigentlichen Konzerten: Trotz Stimmproblemen fand ich den Suede-Auftritt wie immer sehr toll und bin froh, dass es die Band noch gibt. Und quasi dasselbe (minus Stimmprobleme) kann ich auch über Editors sagen - auch der entspannte Tom Smith ist sehenswert, und ich bin gespannt, wie mir das nächste Album gefällt.




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