Manchmal glaube ich, dass es Dinge gibt, mit denen sich alle weiblichen Wesen, mit Ausnahme meiner Person, auskennen. So habe ich nicht die ...

Neulich als ich Mädchensachen machte

Manchmal glaube ich, dass es Dinge gibt, mit denen sich alle weiblichen Wesen, mit Ausnahme meiner Person, auskennen. So habe ich nicht die geringste Ahnung, ob und aus welchem Grund ich eine Kosmetikerin aufsuchen sollte. Noch frappierender ist aber meine Ignoranz im Bereich der Finger- und Fußnägelpflege.

Alle Frauen scheinen irgendwie zu wissen, wie man seine eigenen Hände und Füße auf Farbbehandlung vorbereitet und diese durchführt. Gab es da in der Grundschule mal ein Seminar - in einer Woche, in der ich krank war? Männer mögen jetzt denken "Was kann da schon dabei sein: Nagellack kaufen, drauf machen, fertig." Dass dem nicht so ist, weiß ich immerhin: Man muss seine Nagelhaut entfernen (oder doch zurück schieben?), Unter- und Überlack verwenden (glaube ich), und von Gel- und Acrylnägeln will ich gar nicht anfangen, zumal meine Behauptungen sicher falsch wären. Darüber hinaus gibt es noch etliche Mittel für den Fuß an sich, am erschreckendsten unter ihnen eine Art Käsereibe, mit der man wohl Hornhaut (oder doch die gesamte Haut??) entfernen soll.

Was ich aber sicher weiß: Jedes Mal, wenn ich die "einfach mal Nagellack kaufen, so schwer kann das ja wohl nicht sein"-Strategie versuchte, war das Ergebnis katastrophal und musste unverzüglich entfernt werden. In verschiedenen fremden Ländern, nämlich Thailand und den USA, habe ich auch schon einmal Profis an meine Hänge und Füße gelassen. Die Ergebnisse waren optisch zufriedenstellend, im Fall der Fingernägel hielt die Schönheit aber jeweils nur einen halben Tag an, dann war schon der erste auffällige Schaden im Lack. Ob das normal ist? Ich vermute ja, bin mir aber nicht sicher.

Heute habe ich mich nun erstmalig inländisch in ein Nagelstudio gewagt. Immerhin haben wir Sandalenzeit, und ich will nicht die einzige Frau im Rhein-Main-Gebiet sein, deren Füße in Flipflops schlicht und ergreifend hautfarben sind (und dabei auch sicher viel zu viel Hornhaut haben - nicht, dass ich das wirklich beurteilen könnte, nicht einmal darüber weiß ich Bescheid).

Der Prozess war relativ langwierig und teilweise schmerzhaft, und teuer ist es mich auch gekommen. Aber hier das Ergebnis für den Sommer 2009. Hoffentlich bricht nicht gleich morgen ein Teil ab ...

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