Eisblog (6): Cookie Dough

U.
Angeblich wird in Skandinavien viel mehr Eis konsumiert als in Italien. Auch ich mag Eis wohl hauptsächlich, wenn es kalt ist, denn der letzte Blog zu diesem Thema war am 29. März!

Nun schneit es also endlich wieder, und die Eismaschine dreht sich. Dieses Mal haben wir ein relativ komplexes Eisrezept ausprobiert, und noch dazu eine Eissorte, die man auch fertig von Ben & Jerry's kaufen kann: Cookie Dough, also ein Vanilleeis mit rohem Plätzchenteig - klingt etwas ungewöhnlich, aber bekanntermaßen schmeckt Kuchen- und Keksteig aller Art ziemlich gut, Millionen Kinder können nicht irren.

Letztgenannter Teig musste aber zunächst hergestellt (was einfach war) und anschließend in winzig kleine Portionen aufgeteilt werden (was mühsam war). Die Teigkügelchen wurden dann eingefroren, was wegen ihres hohen Fettgehalts nicht zu Kekssteinen führte, nur zu sehr kaltem Teig.


Danach ging es weiter wie sonst: Das Eis selbst war ein Sahne-Milch-Eier-Zucker-Vanille-Gemisch, und als es fast fertig war, gaben wir die Teigkügelchen dazu. Das Ergebnis war sehr, sehr gut, und die Teigkugeln größer als die im Kaufeis. Ben (angeblich ein Verfechter besonders großer Eiszutaten) wäre stolz auf uns gewesen!

Wie bei vielen unserer bisherigen Eisversuche wurde das Eis in der Maschine nicht völlig fest, richtig gefroren war es erst nach ein paar Stunden in der Gefriertruhe, hatte dann aber schon eine gewisse Tendenz zum "schneeig" werden, die sich sicher bei längerer Aufbewahrung noch verschlimmern wird. Beim nächsten Mal kommt deshalb noch mehr Sahne in die Eismischung, denn je fetthaltiger das Eis, desto weniger Eiskristalle (und desto dicker langfristig die Eismacher ...).

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