My Year In Lists (7)

by - Januar 07, 2016

Fernsehserien

Es bleibt wohl vorläufig dabei, dass Jahr für Jahr brillante Fernsehserien auf den Markt geworfen werden und man kaum dazu kommt, zumindest die besten alle zu sehen. Die zweite Staffel meines Vorjahressiegers, The Leftovers, läuft bereits, ich habe aber noch nichts von ihr gesehen, ebensowenig die zweite Staffel The Knick oder die dritte von House of Cards. Also gehe ich eben nach dem, was ich schon kenne.

5. Marvel's Jessica Jones (1. Staffel)

Zugegebenermaßen muss ich noch vier Folgen der ersten Staffel ansehen, aber das bisher gezeigte lässt es unmöglich erscheinen, dass da eine Entwicklung zum sehr Negativen kommen könnte. Hier bloggte ich bereits über die Antiheldin.



4. Gracepoint

Gracepoint ist eigentlich ein US-Remake der britischen Serie Broadchurch, und in beiden spielt David Tennant, der auch bei Jessica Jones auf Rang 5 mitmischt, den Detektiv. Er hat in meinen Top 5 also viel zu tun. In Gracepoint (wie auch in Broadchurch, das ich nicht kenne) wird in einem beschaulichen Küstenort ein Junge eines Morgens tot aufgefunden. Seine Eltern verzweifeln, eine Freundin der Familie muss gemeinsam mit dem übellaunigen Besuchs-Kommissar ermitteln.

Die Frage, wer um alles in der Welt einen Grund gehabt haben könnte, den Jungen zu töten, erscheint auch aus Zuschauersicht unlösbar, um so bitterer ist letztlich die Antwort.



3. The Knick (1. Staffel)

Auch über meine Begeisterung für die Retro-Krankenhausserie The Knick habe ich bereits hier gebloggt. Clive Owen als drogenabhängiger und rassistischer Vorreiter der Medizin war aber auch wirklich toll.



2. Game Of Thrones (5. Staffel)

In meinem Haushalt wurde beim Ansehen dieser Staffel zwischendurch lange pausiert. Das liegt nicht daran, dass sie nicht gut gewesen wäre, im Gegenteil haben die Serienmacher einmal mehr gezeigt, dass sie die Romanvorlagen verändern und ihnen dennoch treu bleiben können. Aber die Handlungsentwicklungen waren allesamt so aufreibend und gruselig, dass man bei all dem Leid manchmal kaum noch hinsehen wollte.





1. The Walking Dead (6. Staffel)

Wie gut, dass man sich dann bei einer leichtverdaulichen Serie über das Ende der Zivilisation erholen konnte! The Walking Dead bekam dieses Jahr ein Spin-Off, Fear The Walking Dead, das mir ebenfalls gut gefiel, auch wenn sein Reiz fast ausschließlich darin lag, dass man als Zuschauer mehr von Zombie verstand als die handelnden Figuren.

Die "Mutterserie" schafft es ähnlich wie Game of Thrones, dass man seine Entscheidung, diese Quälerei als Abendunterhaltung zu verfolgen, gelegentlich bereut, aber auch hier gilt, dass man doch zu sehr am Schicksal der Figuren interessiert ist, um abzuschalten.


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