My Year in Lists (1)


Bücher

Rückblick auf 2020: Am Silvestertag verbrachte ich nicht wenig Zeit damit, in einem Gewaltmarsch das letzte Buch des Jahres zu Ende zu lesen. Über die Website Goodreads hatte ich mir vorher das Ziel gesteckt, in dem Jahr mindestens 24 zu lesen, und ich stand knapp davor, das Ziel zu erreichen (oder zu verfehlen). Für 2021 war ich mir dagegen sicher, nicht mehr in solche Schwierigkeiten zu geraten. Ich setzte mir wiederum das Ziel, 24 Bücher zu beenden, war aber gleichzeitig zuversichtlich, mehr schaffen zu können. Endergebnis dieses Vorhabens: An Silvester 2021 "musste" ich sogar zwei Bücher vollenden, ein Lese- und ein Hörbuch, um die 24 voll zu machen. Ich bin schon gespannt, was mich Ende 2022 erwartet...


5. Nancy Springer - The Case of the Missing Marquess


Auf Buch und Autorin kam ich über den Netflix-Film Enola Holmes. Mittlerweile kenne ich bereits drei Bände der Reihe. Sicherlich eher literarisches "Popcornkino", aber sowohl unterhaltsam als auch spannend, mit viel Aufmerksamkeit für die sozialen missstände zu Zeiten Arthur Conan Doyles. Hier schrieb ich bereits zu Teil 1.


4. Ben Aaronovitch - What Abigail Did That Summer


Ein "Kurzbuch" aus der Rivers of London-Reihe, das sich mit den Abenteuern von Abigail, der Cousine der eigentlichen Hauptfigur Peter Grant, beschäftigt. Mir gefiel an der Geschichte vor allem die zentrale Rolle der sprechenden Füchse, die in vorherigen Geschichten zwar vorkamen, nun aber endlich ausreichend Aufmerksamkeit eingeräumt bekamen. Und über Abigail würde ich auch gerne mehr lesen.


3. Claire North - The Pursuit of William Abbey


Eines der beiden Bücher, die ich schnell noch an Silvester zu Ende las. Während mich der letzte Roman, den ich von Claire North gelesen hatte (Games House), nicht völlig überzeugen hatte können, gefällt mir dieses Buch wieder sehr gut - allerdings ist die Lektüre durch einige konkrete, brutale Szenen sowie die Themen "englische Kolonialherrschaft" sowie "schwer verletzte Soldaten im 1. Weltkrieg" keine reine Freude. Dennoch wieder eine toll ausgedachte, sehr phantasievolle Geschichte, die sogar, wie ich es auch bei David Mitchell gerne mag, Referenzen zu Norths anderen Romanen enthält.


2. Robert Galbraith - Troubled Blood 


Das wohl dickste Buch meiner Top 5 - wobei man bei JK Rowlings Romanen schon zu späten Harry Potter-Zeiten meines Erachtens durchaus auch hätte kürzen können, was auch weiterhin gilt. Bei allen erzählerischen Redundanzen bleiben die Cormoran Strike-Romane aber so spannend, dass ich sie auch dann verschlinge, wenn sie 927 Seiten lang sind... und wieder habe ich beim Erraten, wer den in diesem Fall 40 Jahre zurück liegenden Mord begangen hat, kläglich versagt.


1. Donna Tartt - The Goldfinch


Mein Platz 1, beziehungsweise meine zeitweise große Unlust, an ihm weiter zu lesen, trug erheblich dazu bei, dass meine Lesepläne 2021 nicht so ganz aufgegangen sind. Es kann eben auch sehr lange dauern, 800 Seiten zu lesen. Ich stehe dem Roman, dem ich hier einen eigenen Blogpost gewidmet habe, aber dann doch deutlich positiver gegenüber, als die lange Lesedauern vermuten lassen würde. Donna Tartt hat eine großartige Phantasie und kann faszinierende Welten erschaffen - da verzeihe ich auch einige Längen.

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