Fernsehserien 5. Pushing Daisies Eine Serie, an deren Andersartigkeit im Vergleich zu allem anderen in der aktuellen TV-Landschaft ich mi...

My Year in Lists (5)

Fernsehserien

5. Pushing Daisies

Eine Serie, an deren Andersartigkeit im Vergleich zu allem anderen in der aktuellen TV-Landschaft ich mich erst gewöhnen musste. Erst nach einer Weile erfuhr ich, dass Bryan Fuller, den ich schon als Schöpfer des großartigen Dead Like Me kannte, auch Pushing Daisies verantwortet. Und natürlich ergibt das angesichts der fröhlichen Morbidität beider Produkte sehr viel Sinn.
Leider war diese Serie allerdings vom Pech verfolgt und wurde nach überstandenem Autorenstreik so plötzlich eingestellt, dass viele US-Amerikaner vor dem Erscheinen der DVDs die letzten beiden Folgen nie gesehen hatten.


4. Dexter

Im deutschen Fernsehen war die dritte Staffel noch nicht zu sehen, aber dank DVD-Versand konnte ich den Vorjahressieger auch 2009 genießen. Die "Serienkiller, der aber irgendwie auch nett ist"-Storyline ist aus meiner Sicht mittlerweile etwas ausgelutscht, nichtsdestotrotz schafft es die dritte Staffel mit Dexters Wunsch, eine echte Freundschaft zu schließen, nochmals neue Probleme zu etablieren. Kein Ende in Sicht.


3. Big Bang Theory

Im Fernsehen habe ich Big Bang Theory, obwohl die Serie auf Pro Sieben gezeigt wird, nicht wahrgenommen, aber dann bekam ich glücklicherweise zwei Staffeln geschenkt! Im großen und ganzen eine Sitcom ohne viel Tiefgang, aber in seiner Lustigkeit endlich ein würdiger Nachfolger für alte Serien wie Roseanne. Mal davon abgesehen, dass die peinlich uncoolen Physiker unheimlich liebevoll charakterisiert werden.



2. Dollhouse

Auch Joss Whedon (Buffy, Angel, Firefly) hat sich dieses Jahr wieder an einer Serie versucht, und das Ergebnis konnte sich aus meiner Sicht sehen lassen: Im Dollhouse werden in einer nahen Zukunft jungen, attraktiven "Freiwilligen" nach Belieben unterschiedliche Persönlichkeiten eingepflanzt, um sie für einen exklusiven Kundenkreis zu den perfekten Prostituierten (oder aber: Freundinnen, Mafia-Kumpel, Einbrecher, Hebammen, Geiselnahme-Unterhändler, ...) zu machen, die erstens von ihren eigenen Aufgaben zu 100 % überzeugt und zweitens unglaublich diskret sind, denn nach erledigtem Auftrag werden alle Erinnerungen gelöscht.
Aber natürlich sind die Freiwilligen nur bedingt Freiwillige, ihre Handlungen sind meist illegal und zu allem Überfluss hat sich eine durchgeknallte "Puppe" zum frei agierenden Serienkiller entwickelt.



1. True Blood

Wiederum das neue Serienkind eines alten Fernseh-Bekannten: Alan Ball hat neben American Beauty auch die tolle Serie Six Feet Under zu verantworten. Wie Dollhouse spielt True Blood in einer etwas veränderten Realität: Vampire existieren wirklich, haben sich nach Jahrtausenden des Untertauchens dank eines neu erfundenen Blut-Ersatzgetränkes in der Öffentlichkeit geoutet und fordern nun Bürgerrechte. So steht sie US-amerikanische Öffentlichkeit vor altbekannten Problemen: Wie geht man mit den neuen, irgendwie anderen, irgendwie gefährlichen "Immigranten" um?
Sookie Stackhouse, die Protagonistin der Serie, lebt in einem Kaff in Louisiana und kann Gedanken lesen, was für sie allerdings kein Glück bedeutet, sondern ein ständiges Überfordertsein mit Informationen, die sie so nie haben wollte. Sie findet Vampire großartig, denn ein "untotes" Gehirn sendet nichts an sie aus ...

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