Gesehen: Februar 2016

U.

Letztes Jahr begeisterte ich mich sehr für die erste Staffel der extrem verrückten HBO-Serie The Leftovers. Die Staffel stellte die Verfilmung eines Romans von Tom Perrotta dar, um so verwunderlicher war es, dass nach der Ausstrahlung eine zweite Staffel angekündigt wurde: Die Romangeschichte war nämlich bereits zu Ende erzählt.

In Staffel 2 zieht die durch die Heirat von Kevin und Nora und die Adoption des von Tom auf ihrer Türschwelle hinterlassenen Babys entstandene Familie nach Texas, wo sie neu anfangen möchte. Der Ort Jarden ist durch die Tatsache, dass keiner seiner Bürger am Tag der Entrückung verschwunden ist, eine Art Wallfahrtsort geworden, und Nora kauft den Garveys dort ein Haus. Natürlich wird schnell klar, dass Jarden keineswegs das Paradies ist, für das es sich ausgibt, und Kevins Probleme damit, Phantasie und Realität zu unterscheiden, haben sich auch nicht gebessert. Dann verschwinden drei Mädchen aus dem Ort, und niemand weiß, ob sie ebenfalls entrückt oder einfach weggelaufen sind.

Staffel 2 ist mindestens ebenso verrückt wie Staffel 1 und schafft es, den Zuschauer, der selten genau versteht, was eigentlich genau passiert, weiterhin zu faszinieren. Es wird noch eine dritte Staffel geben, und wer weiß, vielleicht bekommen wir ja doch noch das eine oder andere erklärt... wenn nicht, ist es aber auch nicht so schlimm.



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