Gelesen: Januar 2017


Im Januar widmete ich mich dem letzten Band der Jugendbuchserie um die Geisterbekämpfungstruppe Lockwood & Co.: The Empty Grave. Das fünfte und letzte Buch der Reihe (wobei man bei Jonathan Stroud nicht wissen kann, ob ihm nicht irgendwann doch noch etwas für einen Zusatzband einfällt - bei der Bartimaeus-Serie war das so) beantwortet endlich (fast) alle Fragen, die von den vorausgehenden Teilen aufgeworfen wurden.

Wie immer bei Jonathan Stroud entspricht die dargestellte Realität der unseren, mit einem kleinen Unterschied. Bei Lockwood & Co. ist dies die Tatsache, dass Geister wirklich existieren und sich in den letzten Jahrzehnten zu einer gefährlichen Plage entwickelt haben: Fast überall spukt es nachts, und wenn man als Lebender mit einem Geist in Berührung kommt, endet das meist tödlich. Da außerdem nur Kinder und Jugendliche Geister sehen und hören können, sind so gut wie alle von ihnen berufstätig und kümmern sich nachts unter gefährlichen Bedingungen um die Beseitigung von diversen Spuk-Ursachen.

Im letzten Teil der Reihe erfährt man nun endlich, warum genau es eigentlich so viele Geister gibt und welche Rolle die großen Geister-Beseitigungs-Agenturen sowie die geheimnisvolle Orpheus Society spielen. Auch einige Fragen zu Lockwoods Herkunft und seiner Familie werden beantwortet. Insgesamt ein schönes Ende der Geschichte, deren Universum ich vermissen werde. Wie gesagt, vielleicht fällt Jonathan Stroud ja irgendwann noch etwas dazu ein?

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