Gekauft: August 2022


Im August kam es hier nach recht kurzem Entscheidungsprozess zu zwei jugendlichen kätzischen Neuzugängen - hierzu werde ich aber einen Extrabeitrag veröffentlichen, sobald wir mehr niedliche Fotos gemacht haben und die Vergesellschaftung mit der alteingesessenen Kami abgeschlossen ist.

Fremde Katzen aneinander zu gewöhnen, ist ohnehin nicht die leichteste Übung, in meinem Fall bestand aber zusätzlich das Problem, das Kami wegen einer Autoimmunerkrankung seit Jahren nur ein spezielles Diätfutter fressen darf. Grundsätzlich könnte ich selbiges Futter auch den Neuzugängen verabreichen, das wäre aber gleichermaßen teuer und überflüssig - und es erschien mir irgendwie auch nicht fair, jungen Kätzchen gleich mal den "Seniorenteller" zu servieren.

In einem Katzenforum las ich über die Lösung für solche Probleme: Es gibt für Katzen mittlerweile Futterautomaten, die sich per Chip steuern lassen! Was für ein Chip? Nun, viele Tierbesitzer lassen ihre Katzen und Hunde beim Tierarzt "chippen", dabei wird ein Mikrochip unter die Haut implantiert, den man bei Bedarf auslesen kann - vor allem, wenn jemand ein Tier gefunden hat und der Besitzer gesucht wird. Selbigen Chip kann auch der Bügel des besagten Futterautomaten lesen - und öffnet den Zugang zum Futter dann nur, wenn sich eine "berechtigte" Katze (die man vorher eingespeichert hat) nähert.

Ich habe den Automaten seit einigen Wochen, und die Neuzugänge haben mittlerweile auch erfolgreich das Trainingsprogramm absolviert, das sie an den Automaten gewöhnen sollte. Was mir zusätzlich gut gefällt, ist die Tatsache, dass das Nassfutter nun, wenn niemand davon frisst, automatisch abgedeckt ist und somit weniger Geruch verbreiten kann. Das einzige Problem: Der Futterklau funktioniert umgekehrt durchaus noch - sprich, die neuen Kater fressen Kami gerne einmal ihr Diätfutter weg. Vielleicht muss ich also sogar einen zweiten Automaten anschaffen...

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