My Year In Lists (7): Hörbücher


Wieder kein gutes Lesejahr, insbesondere, was die tatsächlichen Lesebücher betrifft - bei den Hörbüchern lief es im Vergleich immer noch besser. Problematisch war hier allerdings (nur aus Listensicht), dass ich gleich zwei Autoren mehrfach berücksichtigen muss. Außerdem habe ich gerade entdeckt, dass es bei Audible endlich den ersten Teil von Mick Herrons vielteiliger "Slough House"-Buchserie auf Englisch gibt - das deutet darauf hin, dass ich am Ende von 2026 ein ähnliches Problem haben könnte...


5. Woman on Fire - Sheila de Liz




Tja, so richtig gut finde ich meinen Rang 5 überhaupt nicht. Dennoch ein wichtiges Buch zum Thema Wechseljahre, das zurecht ein Bestseller geworden ist - selbst, wenn es stilistisch anstrengend und auch inhaltlich an manchen Stellen fragwürdig daherkommt. Irgendwo müssen Frauen ihre Informationen ja herbekommen. Hier habe ich mehr dazu geschrieben.


4. We Solve Murders - Richard Osman




Richard Osman hat ein Luxusproblem - so stelle ich es mir zumindest vor. Er hat mit seiner Buchreihe zum "Thursday Murder Club" und die Verbrechen aufklärenden Bewohner eines Luxus-Seniorenheims einen Besteller gelandet, der sogar für Netflix verfilmt wurde. Unbegrenzt lässt sich eine solche Buchreihe aber nicht ausdehnen, weshalb es sinnvoll ist, sich ein zusätzliches Standbein zu schaffen - also eine weitere Buchreihe.

We Solve Murders dreht sich um eine etwas diversere Gruppe von Ermittlern, insbesondere den Polizisten im Ruhestand Steve Wheeler und dessen Schwiegertochter, die furchtlose Personenschützerin Amy. Genau wie in Osmans anderer Buchreihe werden hier Verbrechen gelöst, anders als in dieser wird dafür die ganze Welt bereist. Mir hat Teil 1 gut gefallen, und ich bin gespannt, was nachkommen wird.


3. The Stranger Times - C. K. McDonnell




Eine tolle Buchentdeckung, die ich auch gleich mehrfach verschenkt habe: Eigentlich sehe ich keinen Grund, warum die Bücher rund um die skurrilen Angestellten der Zeitung The Stranger Times weniger Erfolg haben sollten als die Rivers of London-Reihe. In Band 1 stößt die frisch geschiedene Hannah in Ermangelung anderer beruflicher Perspektiven zum Personal einer Zeitschrift zum Thema "Übersinnliches und andere Spinnereien". Gemeinsam mit ihr entdecken die Leser eine Welt, in der es neben vielen echten Verrückten auch diverse magische Wesen gibt - und den schlecht gelauntesten Chefredakteur der Welt. Hier schrieb ich mehr dazu.


2 The Last Devil To Die - Richard Osman




Und da wären wir schon wieder bei Richard Osman. Der bislang vorletzte Teil der Serie um den "Thursday Murder Club" gefiel mir wieder besonders gut, gerade weil er auch eine besonders tragische Komponente enthält: Während die beginnende Demenz von Elizabeths Ehemann Steven in vorherigen Teilen zur Nebenhandlung gehörte, wird sie in diesem Band zum Hauptthema.


1. Love Will Tear Us Apart - C. K. McDonnell




Tja, hier kommt die zweite Nennung von C. K. McDonnell. Im dritten Band der Buchreihe um die "Stranger Times" dreht sich ein Großteril der Handlung um ein mysteriöses Sanatorium, dessen meist wohlhabende Besucher durch die dortigen Anwendungen scheinbar alle ihre Lebensziele erreichen können. Dieser Teil gefiel mir bis jetzt am besten, da er echten Grusel mit sehr lustigen Handlungselementen kombiniert.

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