My Year In Lists (1): Premieren


Auch 2025 habe ich diverse Dinge erstmalig getan oder erlebt. Hier kommen fünf davon:

- Gleich zu Jahresbeginn gab es ein Erlebnis, auf das ich auch gerne verzichtet hätte: Ich machte eines Morgens eine dumme Bewegung, und plötzlich tat mein Rücken unheimlich weh. Tagsüber hielten sich die Schmerzen noch in Grenzen, doch die abendliche Fahrt zu einem Konzert, das Ein- und Aussteigen aus dem Auto, das Aufstehen nach dem eigentlichen Konzert... alles wurde immer schlimmer, bis ich nachts im Bett lag, in keiner Position liegen, mich aber auch nicht bewegen konnte und schließlich erwägte, ob ich vielleicht einen Notarzt brauchte. Google hatte in diesem Fall die beruhigende Antwort: Ein Hexenschuss tut unglaublich weh, ist aber dennoch weder schlimm noch behandlungsbedürftig. Mit dieser Erkenntnis ging es mir schon viel besser, und nach ein paar Tagen war der Spuk auch tatsächlich vorbei.



- Regelrecht geprägt wurde das Jahr durch die Islandreise, die mein Freund und ich unternahmen: Erst wurde geplant, dann gebucht, dann gereist und schließlich nachbereitet. Es handelte sich nicht nur um unsere erste gemeinsame Rundreise mit einem Mietwagen, es ereigneten sich unterwegs auch diverse weitere Premieren - so ließen wir uns beispielsweise gleich zweimal darauf ein, in sogenannten "Hot Springs" zu baden, also quasi in natürlich erwärmten Pfützen. Mein Freund flog am Ende der Reise sogar mit einem Hubschrauber zu einem Vulkanausbruch, aber das war seine eigene Premiere.



- Eine eigene Erwähnung verdient das Interview, das ich in Reykjavík mit dem Omnom-Co-Gründer Kjartan führen konnte. Ich war vorher furchtbar aufgeregt, und es ist ja auch eher eine Schnapsidee, ein Interview zu planen, wenn man gar nicht journalistisch tätig ist. Letztlich klappte es aber sehr gut und ist eine tolle Erinnerung. 



- Es ist durchaus schon vorgekommen, dass ich für Ausstellungen gereist bin, sogar schon ins Ausland. 2025 fuhr ich allerdings gleich zweimal nach Baden-Baden, um dort die sehr schöne Yoshitomo Nara-Ausstellung zu besuchen. Es hat sich auch beide Male gelohnt.



- Außerdem bin ich dieses Jahr zum ersten Mal in meinem Leben in Bildungsurlaub gefahren. Mit vier Zügen und einem Bus reiste ich in ein winziges Kaff an der Ostsee, wo ich eine Woche lang zum Thema "Mit Yoga im Gleichgewicht" unterrichtet wurde. Wie erhofft erlebte ich eine entspannende Woche am Meer und nahm zu meiner eigenen Überraschung auch Anregungen für den Alltag mit nach Hause.

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