Der letzte seiner Art

U.
Seit Wochen trage ich einen Schokoriegel mit mir herum. Eine Kollegin hatte ihn mir vom Kiosk mitgebracht, und bislang habe ich mich noch nicht überwinden können, ihn zu essen. Nicht, weil ich ihn nicht mögen würde. Ganz im Gegenteil. Ich weiß nur, dass ich diesen Riegel nach diesem letzten Mal nie wieder genießen können werde.

Besonders populär war der Kitkat Chunky Peanut Butter wohl nie, denn es war immer ein wenig kniffelig, ihn zu bekommen. Immerhin führen ihn aber viele Schlecker-Filialen, einige Supermärkte und zu den Hochzeiten auch ein paar U-Bahn-Süßigkeitenautomaten.


Sieht er nicht appetitlich aus?

Damit ist es nun schon länger vorbei. Die Kitkat-Website preist an Stelle meines Lieblings nun eine neue Chunky-Sorte mit Karamell an, die ich nicht einmal probieren möchte. Andere Läden haben ihre alten Vorräte schon länger verkauft, nur der Kiosk neben meinem Arbeitsplatz hatte unerklärlicherweise noch einen scheinbar unerschöpflichen Vorrat der Riegel. Scheinbar. Aus und vorbei.

Zukünftig muss ich meine Schokolade-mit-Erdnussbutter-Gelüste also wieder mit teuren, importierten Reese-Riegeln stillen. Oder beim Snickers-Essen ganz fest an Erdnussbutter denken. Oder verzichten, was sowieso besser für die Gesundheit ist.

Ganz verstehen kann ich trotzdem nicht, wieso derart wohlschmeckende Geschmackskombinationen kein Publikum finden, sich aber anscheinend eines für eine Salami mit Orange und Guarana anwerben lässt. Pfui.

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