Frankfurt Vegetarisch (7): VeggiDay!

U.

Heute, am 19. September, fand in Frankfurt erstmalig der VeggiDay statt. Was das heißt? Teilnehmende Kantinen, Kindergärten und Restaurants waren aufgefordert, heute "mindestens ein attraktives vegetarisches Gericht" anzubieten und auf diese Weise fleischloses Essen beliebter zu machen.

Laut Website machten jede Menge Firmenkantinen, Kindergärten und Schulen mit, was grundsätzlich prima ist, aber mir natürlich für die Mittagspause eher wenig bringt. Wenn ich dagegen die Liste der teilnehmenden Restaurants ansehe, enthält diese mit dem Edelkiosk, der Naturbar und der Naschwerkstatt gleich drei Betriebe, die ohnehin wenig bis kein Fleisch anbieten. Und mit insgesamt zehn Lokalen ist die Teilnehmerzahl auch sonst durchaus überschaubar.


Ich kann mir eigentlich nur vorstellen, dass das an fehlendem Marketing liegt, denn nachdem dieser Tag ja offensichtlich nicht darauf abzielt, dass die Gaststätten gar kein Fleisch anbieten, sondern eben nicht ausschließlich, müssten doch die meisten Restaurants ihr Angebot dafür gar nicht sonderlich umstellen. Einfach nur ein paar Handzettel hinlegen, auf das vegetarische Tagesgericht verweisen und fertig.

An mich als "Bestandsmitglied" richtet sich die Vegetarierwerbung ja ohnehin nicht, und so erwägte ich zwar, zur Feier des Tages die in der Nähe meines Arbeitsplatzes gelegene Naschwerkstatt aufzusuchen, entschied mich dann aber für Aroma. Denn auch dort bekommt man "mindestens ein attraktives vegetarisches Gericht", und das sogar täglich.

Eigentlich wäre es wohl als Bereits-Mitglied im Vegetarierverein meine Aufgabe gewesen, ganz missionarisch jemand bei mir zum Essen einzuladen:


Dafür ist es nun viel zu spät, und so werfe ich stattdessen den Hinweis in den Raum, dass es in Frankfurt anscheinend bald einen veganen Supermarkt geben wird. Und über den werde ich sicher auch irgendwann berichten, wenn er etwas weniger wie ein Schlecker-Markt aussieht.

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