Tim Burton 2012 (1): Frankenweenie

U.
Was macht eigentlich Tim Burton so? Seit seiner knallbunten Alice-Verfilmung hatte ich nichts mehr gehört, tatsächlich hat das aktuelle Jahr aber so einiges für die Fans zu bieten.


Da wäre zum ersten Frankenweenie. Als ich den Trailer zum Animationsfilm über einen Frankenstein-artig wiederbelebten Familienhund sah, packten mich die Deja vues: Die Optik des neuen Films erinnerte an Coraline oder Nightmare before Christmas. Und was den Titel betraf: Das gab es doch schon einmal? In der Tat ist Frankenweenie ursprünglich ein Film von 1984, der sich in voller Länge auf meiner DVD von Nightmare Before Christmas befindet. Burton wurde nach Erstellung des Films von Disney gefeuert, weil er nach Meinung des Konzerns Ressourcen auf einen Film verschwendet hatte, der für junge Zuschauer zu gruselig war.

Mittlerweile haben die Zeiten sich offenbar geändert, denn auch das jetzige Remake - mit Stop-Motion-Technik und natürlich in 3D - ist ebenfalls von Disney. Der Schwarzweißfilm (Ob es wohl schon einmal einen schwarzweißen 3 D-Film gegeben hat?) kommt im Oktober in die US-Kinos, dann dürfte es für die Deutschen sicher auch nicht viel länger dauern. Ich nahm die Neuverfilmung zum Anlass, das Original von 1984 endlich einmal anzusehen und muss sagen, dass ich durchaus verstehen kann, dass Disney den Film als nicht kindergeeignet betrachtete. Schön ist er trotzdem, aber ich frage mich, wie die in dreißig Minuten durchaus fertig erzählte Geschichte auf Spielfilmlänge gestreckt wurde. Man darf gespannt sein ...

Den Originalfilm kann man auf Youtube - und jetzt hier - komplett ansehen (30 Minuten).

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