Gesehen März 2017

U.

Ich war im Kino! Gesehen habe ich Logan, den dritten und letzten Teil der X-Men Spin-Offs mit "Wolverine"-Darsteller Hugh Jackman.

Es ist der erste Wolverine-Film, den ich überhaupt im Kino gesehen habe - während die X-Men möglicherweise meine liebste Marvel-Filmreihe sind, schienen mir die Einzelabenteuer von Wolverine, über den es bereits zwei Filme gab, immer eher verzichtbar zu sein. Logan allerdings erhielt hervorragende Kritiken und erzählt nicht nur das letzte Abenteuer der Figur Wolverine, sondern auch das vom Anführer und Mentor der X-Men, Professor Xavier, hier zum letzten Mal verkörpert durch Patrick Stewart.

Sicherlich wird Jackman langsam zu alt für seine Rolle als Actionheld, zumal die Figur Wolverine mutationsbedingt eigentlich nicht altern sollte. Geschickte Lösung des Problems: Statt ihn für seinen letzten Auftritt als Wolverine auf jünger zu trimmen, machte man ihn einfach noch älter: Der Film spielt in einer wenig attraktiven Zukunft, in der so gut wie alle echten Mutanten ermordet worden sind, dafür werden neue, kontrollierbare in Laboren gezüchtet und als Waffen eingesetzt.


Wolverine hat eigentlich bereits mit allem abgeschlossen und schlägt sich irgendwie als Chauffeur durch, während Doctor Xavier dank Altersdemenz eine echte Gefahr für seine Umgebung geworden ist, weil er seine telepathischen und telekinetischen Fähigkeiten nicht mehr kontrollieren kann. Dann sucht eine mexikanische Krankenschwester Wolverine auf und bittet ihn, ein ihm unbekanntes kleines Mädchen zu retten - das sich als seine genetische Tochter erweist, die aus einem Labor geflohen ist.

Man merkt es schon: Weder die Ausgangssituation als das dann stattfindende letzte Abenteuer der alten Helden macht sonderlich gute Laune. Dennoch ist der Film an sich gut gelungen und bildet einen befriedigenden Abschluss für Wolverines Geschichte.

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