Fleischeslust: Kampf der Bratwürstchen (Teil 1)

U.

Vegetarische Bratwürstchen sind meiner Erfahrung nach besonders schwierig zu kaufen. Im Supermarktregal sehen alle halbwegs identisch aus, aber wenn man sie dann anbrät und probiert, zeigen sich immense Unterschiede - manche "Würstchen" sind wirklich kaum essbar, andere wiederum erstaunlich lecker.

So richtig kann ich mir aber leider nicht merken, welche Art Würstchen wie schmeckt, wie gesagt unterscheiden sie sich optisch meistens kaum voneinander. Also war es höchste Zeit für einen hochprofessionellen Test. Es traten an:

Kräuterknacker von Taifun (250 g für 2,79 Euro)
wie Bratwürstchen von Heirler (200 g für 2,79 Euro)
Bratknackies Bauern Art von Wheaty (150 g für 2,79)
"Bratwürstchen" aus Seitan von Alnatura (200 g für 3,49 Euro)

Oben Taifun, unten Heirler


Gekauft wurden alle Produkte bei Alnatura, bis auf die Heirler-Würstchen waren alle rein pflanzlich.

Im ersten Test traten die Würstchen von Taifun und Heirler gegeneinander an. Die Kräuterknacker bestehen aus 77 % Tofu, während die  Heirler-Würstchen als Hauptzutaten Rapsöl, Weizenstärke und Hühnereiweiß enthalten.

Angebraten wirkten beide Produkte optisch einigermaßen appetitlich, allerdings waren die Taifun-Würstchen extrem wabbelig geblieben. Das wirkte sich erheblich auf das Esserlebnis aus, das ziemlich unangenehm war. Dem gegenüber entpuppten sich die Heirler-Würstchen als relativ lecker - sie boten keine Geschmacksexplosion, hatten aber eine feine, nun,  Bratwurstnote.

War das schon der Höhepunkt der Möglichkeiten im Veggie-Würstchenbereich? Das wird der zweite Teil des Tests zeigen.


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