Es gibt so viele Blogeinträge, die ich schreiben wollte, und für keinen habe ich bislang Zeit gefunden - musste ja auch immer durch die Gege...

Schwule Pinguine und der Immobilienmarkt

Es gibt so viele Blogeinträge, die ich schreiben wollte, und für keinen habe ich bislang Zeit gefunden - musste ja auch immer durch die Gegend rennen.

Als kleine Wartemusik hier ein Link zu einer herzerweichenden Geschichte: Der Zoo von San Francisco hatte sechs Jahre lang ein glückliches Paar schwuler Pinguine, bis kürzlich Harry seinen Partner Pepper im Regen stehen ließ und sich plötzlich der verwitweten und WEIBLICHEN Linda (die aber immerhin ebenfalls ein Pinguin ist) zuwandte. Verschiedene Medien nutzen diese Meldung nun nach voraussehbaren Mustern aus, aber was mich persönlich besonders schockiert: Harry hat offenbar nicht aus Liebe gehandelt, sondern hat rein rationale Gründe für die angebliche neue Heterosexualität. Denn Linda hat zwei Nester, und, so zitiert der Artikel einen Pfleger, "for penguins, real estate means a lot".

Nachdem mich die Otter schon so enttäuscht haben, ist es wohl nun an der Zeit, beim nächsten Zoobesuch ein ernstes Wort mit den Pinguinen zu reden. Materialistisches Pack.

(Danke an Miss Shapes für die Geschichte.)

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