Gelesen Bei Ben Aaronovich liegt der Fall noch nicht ganz so schlimm wie bei George RR Martin, dennoch könnten die Fortsetzungen seine...

Gelesen, gesehen, gekauft: Januar 2015

Gelesen



Bei Ben Aaronovich liegt der Fall noch nicht ganz so schlimm wie bei George RR Martin, dennoch könnten die Fortsetzungen seiner Buchreihe um den Londoner Polizisten und Zauberlehrling Peter Grant aus meiner Sicht ruhig etwas häufiger erscheinen.

In Teil 5 der Reihe, Foxglove Summer, verschlägt es Peter aufs Land nahe der englisch-walisischen Grenze, wo zwei kleine Mädchen verschwunden sind - wobei zunächst nicht klar ist, ob bei der Sache überhaupt Magie im Spiel ist.

Wie in den vorangegangenen Teilen macht es großen Spaß, in Peters Kopf zu sein, und der realistische Detailreichtum, mit dem die Polizeiarbeit geschildert wird, bietet einen angenehmen Kontrast zu den magischen Komponenten. Hinzu kommen der Humor und Sarkasmus der Hauptfigur.

Einige der angerissenen Geschichten aus den früheren Teilen werden fortgeführt, so erfährt man mehr über die Erlebnisse der Magier im Zweiten Weltkrieg, und auch Beverly Brook kehrt in Peters Leben zurück. Allerdings gehen andere Aspekte der Rahmenhandlung unglaublich zäh voran, was sicherlich an den weiteren geplanten Fortsetzungen liegt. Dieser Aspekt und die Tatsache, dass Foxglove Summer, ähnlich wie der voran gegangene Teil Broken Homes allzu abrupt endet (als hätte der Autor es fünf Minuten vor dem Abgabetermin noch irgendwie vollenden müssen), trüben den Endeindruck ein wenig.

Gesehen



Gesehen habe ich so einiges im Januar, etwa größere Teile des Dschungelcamps (Ja ja, ich schäme mich ja schon), den Film Bad Neigbors (trotz guter Kritiken für mich zu College-humorig) oder auch Sophia Coppolas Bling Ring (leider auch nicht gut).

Erzählen möchte ich stattdessen von Steven Soderberghs Serie The Knick. Clive Owen verkörpert einen kokainabhängigen Chirurgen im New York des beginnenden 20. Jahrhunderts. Seine Figur ist ein außergewöhnlich guter und ambitionierter Arzt, aber an die Möglichkeiten und Methoden seines Zeitalters gebunden, in der man die meisten Operationstechniken erst testet und in dem Elektrizität und das Röntgen innovative Technologien darstellen, während Antibiotika oder Blutkonserven noch Zukunftsmusik sind.


Zunächst hatte ich Vorbehalte gegen eine weitere Retro-Serie, "Downton Abbey im Krankenhaus" wollte ich eigentlich nicht gerne sehen. Soderbergh schafft es aber, die Probleme der Charaktere und auch die ihrer Zeit nachvollziehbar zu machen.

Hinzu kommt ein gewisser Bildungseffekt, denn ich habe schon etliche Handelungselemente aus der Serie kopfschüttelnd im Internet nachgelesen, immer in der Meinung, dass DAS aber nun wirklich fiktiv sein muss. Bislang war ich damit erfolglos.

Gekauft


Der Januar war kein großer Shoppingmonat, immerhin habe ich mir aber neuen Arbeitsspeicher für mein mittlerweile recht langsames MacBook geleistet. Der Einbau wäre auch so kinderleicht gewesen, wie alle im Internet behaupten, wenn ich es denn geschafft hätte, alle Schrauben auf der Unterseite des Laptop-Gehäuses zu lösen. Leider hing eine fest und hat durch etliche Lösungsversuche nun auch kein Gewinde mehr. Der Speicher ließ sich letztlich dann auch mit einer verbleibenden Schraube tauschen - ob ich mir auch eine schnellere Festplatte leiste, muss ich mir nun aber noch gut überlegen.

Es gibt aber auch femininere - und fototauglichere - Einkäufe, denn ich habe mir im Januar auch zwei neue Nagellacke gekauft, nämlich OPIs "So Elegant" und "Comet in the Sky". Sie stammen aus der Gwen Stefani-Weihnachtskollektion, was man ihnen glücklicherweise nicht anmerkt. Beide sind außerdem sogenannte "Glitter Topper", was bedeutet, das man sie auf einen beliebigen Farblack aufträgt und damit dann recht unterschiedliche Effekte erzielen kann.

Nachdem ich beim Lackieren selten Ergebnisse erziele, die foto-tauglich wären, verweise ich für Trage-Beispiele auf die Google-Bildsuche ...

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