Gelesen, gesehen, gekauft: Februar 2015

U.
Wer hat denn da seinen Februar-Rückblick vergessen? Richtig, ich. Diese Februare sind aber auch wirklich kurz!

Gelesen


Im Februar bin ich nur wenig zum Belletristik-Lesen gekommen. Aktuell beschäftige ich mich viel mit berufsnahen Podcasts und hatte außerdem in der Hoffnung, mein wirtschaftliches und politisches Wissen zu verbessern, ein Kindle-Probeabo des Economist. Dieser ist zweifellos super, aber zum bezahlten Lesen konnte ich mich dann letztlich doch nicht durchringen. Anlässlich einer Reise nach Göteborg habe ich natürlich auch in einem Reiseführer gelesen.

Neben all diesem anderen Kram habe ich genau einen Roman durchgelesen, und zwar Death Cloud aus der Jugendbuchreihe "Young Sherlock Holmes" von Andy Lane. Es handelt sich um den ersten Teil einer ganzen Buchreihe über die Jugend von Sherlock Holmes, deren Ziel es unter anderem ist, Eigenarten des erwachsenen Holmes zu erklären. Schlecht fand ich Death Cloud nicht, aber es handelt sich doch ganz klar um einen Jugendroman. Aus Erwachsenenperspektive erscheinen die Figuren und ihre Aktionen etwas flach, auch Bezüge zur Zukunft erscheinen teils etwas holzhammermäßig, etwa wenn der junge Sherlock darüber sinniert, dass er ungern komplexe Geschichten erzählt und sich wünscht, er hätte jemand, der das für ihn übernimmt.

Gesehen


Im Februar habe ich endlich die zweite Staffel von House of Cards zu Ende gesehen. Keinen Moment zu früh, denn ab dem 13. März läuft Season 3 auf Sky. Die zweite Staffel war genauso finster und intelligent wie die erste, und es erscheint auch alles andere als unwahrscheinlich, dass US-Politik ähnlich intrigant, korrupt und gewissenlos abläuft, wie es hier dargestellt wird. Vermutlich nicht nur US-Politik. Ich bin jedenfalls gespannt, was den Underwoods in Staffel 3 widerfährt.

Gekauft


Eine ganze Weile lang habe ich mir eingebildet, unbedingt diese Stiefel von Mou zu brauchen - aus dem Winterschlussverkauf, und obwohl sie aus toten Lämmchen sind. Erst bestellte ich sie in schwarz, dann, als meine eigentliche Wunschfarbe überraschend wieder verfügbar war, in blau. Beide Pakete kamen an, ich probierte die Schuhe... und fand die Stiefel in meiner regulären Schuhgröße 38 viel zu klein.

Danach schickte ich alles zurück und wartete wochenlang besessen darauf, dass die Schuhe auch in Größe 39 wieder vorrätig seien. Irgendwann ergatterte ich sie dann in einem anderen Onlineshop, dessen Newsletter ich extra abonnierte, um einen Sonderrabatt zu bekommen. Ich bestellte, bekam das größere Paar letzte Woche... und musste feststellen, dass die Schuhe in Größe 39 zu locker sitzen.

Fazit: Dreimal die gleichen Stiefel bestellt, dreimal zurück geschickt. Und keine toten Lämmchen für meine Füße.

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