Gesehen: Januar 2016

U.
Letzte Woche sah ich die erste neue Folge von Akte X, aber auch andere Serien, die ich für längst abgeschlossen hielt, gibt es plötzlich wieder: Ich spreche von Heroes Reborn.


Die Serie Heroes begann eigentlich 2006 und endete 2010. Inhaltlich lag sie recht nahe bei den X-Men und hatte das Finale ihrer ersten Staffel von Watchmen geklaut. Dennoch mochte ich insbesondere die erste Staffel recht gerne, zumal einige der "Helden" wahrhaft originelle Superkräfte hatten. Und Figuren wie der meist begeisterte, zeitreisende Hiro Nakamura oder die mit ihrer Unsterblichkeit experimentierende Cheerleaderin Claire Bennet machten einfach Spaß. Mit der Zeit verlor sich die Serie aber immer mehr in einzelnen Handlungssträngen, die viel zu langsam vorwärts kamen, weshalb ich die vierte Staffel auch überhaupt nicht kenne.

Dafür kenne ich aber nun die meisten Folgen der Miniserie Heroes Reborn vom letzten Jahr, die viele der bekannten Figuren wieder aufspürt und die Geschichte weiter erzählt. Wie in der ersten Staffel droht der Welt eine Katastrophe, bei der es so aussieht, als könnten nur Superhelden sie verhindern. Statt des Superhelden ermordenden Gegners Sylar will nun die gesamte Menschheit den Helden ans Leder (was wiederum an die X-Men erinnert), weil die Öffentlichkeit gezielt falsch informiert wurde.

Lohnt sich der zweite Aufguss? Ich bin mir nicht sicher. Tatsächlich erfreute mich vor allem das Wiedersehen mit bekannten Figuren aus den vorherigen Staffeln, während viele der neuen Charaktere für mich seltsam uninteressant blieben. Ich schätze, Heroes Reborn ist allenfalls für große Fans der Originalserie ein Muss.

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