Mein hier kürzlich vorgestellter Cakepop-Maker gibt sich als Multitaskingtalent und hat auch Formeinsätze für Donuts und Cupcakes. Rezept...

Neulich als ich Donuts machte


Mein hier kürzlich vorgestellter Cakepop-Maker gibt sich als Multitaskingtalent und hat auch Formeinsätze für Donuts und Cupcakes. Rezepte lagen hierfür nicht bei, aber natürlich musste ich zumindest probieren, Donuts zu machen. Ein Rezept hierfür fand ich bei Chefkoch. Nun bestehen Donuts, wenn man sie im Laden kauft, aus Hefeteig, und dieser wird in Fett ausgebacken. Das kann ein Waffeleisen natürlich nicht leisten, und so basieren sämtliche "Donut"-Rezepte für Donut-Maker, die ich im Netz finden konnte, auf Rührteig. Dennoch, die Kommentare unter solchen Rezepten lasen sich sehr positiv, also erschien es mit nicht undenkbar, dass auch solche Donuts gut schmecken würden.

Wiederum fabrizierte ich also einen Teig, der dieses Mal deutlich dünnflüssiger ausfiel. Ein Anhäufen in den Donut-Formen kam somit nicht in Frage, dennoch bildeten sich beim Backen annähernd perfekte Donutringe, an denen man optisch lediglich bemängeln konnte, dass das Loch in der Mitte mit einer dünnen Teigschicht gefüllt war. Daran war ich vermutlich selbst schuld: Hätte ich die Förmchen mit einem Spritzbeutel befüllt und dabei die Mitte gemieden, wäre das Ergebnis vielleicht anders gewesen.


Nach dem Backen ging es ans Dekorieren, und wiederum fabrizierte ich einen Berg niedlicher Süßigkeiten, der wohl jedes Instagram-Profil bereichert hätte. Aber der Geschmack! Während meine Cakepops weder besser noch schlechter geschmeckt hatten, als man es bei dekorierten Mini-Rührkuchen erwarten würde, waren meine Donuts seltsam schaumgummi-artig und geschmacksneutral. Das war angesichts ihres attraktiven Aussehens um so enttäuschender.


Fazit: Einen Cakepop-Maker braucht man sicherlich nicht, man kann mit ihm aber durchaus niedliche und wohlschmeckende Minikuchen herstellen. Wer sich allerdings über "Donuts" freut, die allenfalls optisch an das Original erinnern, bleibt mir ein Rätsel. Natürlich sollte es möglich sein, ein besseres Rezept zu finden, als ich es bei meinem Versuch zur Hand hatte, aber letztlich bleibt ein Rührteig-"Donut" in meinen Augen in jedem Fall eine Enttäuschung und hat mit dem Original etwa so viel gemeinsam wie Spaghetti-Eis mit echter Pasta.

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