Neulich im Kaffeehaus (1): Café Sperl

U.
Wer nach Wien fährt, besucht dort fast zwangsläufig das eine oder andere Kaffeehaus, denn schließlich ist die Stadt auch dafür bekannt. Und nachdem ich in den letzten Tagen eine ganze Reihe aufgesucht habe, werde ich die schöneren hier vorstellen.


Los geht es mit dem Café Sperl. Es befindet sich in der Gumpendorfer Straße und eignet sich wegen seiner Lage gut für eine Pause vor oder nach einem Besuch des Naschmarkts (nicht, dass man dort nicht auch essen könnte). Das Café stammt von 1880 und weist vieles auf, was man in Wiener Kaffeehäusern erwartet: Eher unbequeme Tischchen in einem überaus altehrwürdigen Ambiente, klassisch gekleidetes Servierpersonal, zahlreicher Zeitungen und eine lange Liste von zum Teil schwer zu verstehenden Kaffeespezialitäten: Was ein Kleiner Brauner oder eine Mélange ist, weiß man als Tourist wohl, aber wie ist das bei einem "Meister Kaffee" oder gar einem "Obermayer"?


Zum Charme der Kaffeehäuser gehört natürlich auch, dass man dort unbehelligt so lange sitzen kann, wie man möchte - auch abends und auch, wenn man dabei eher wenig konsumiert. Leider hat man es aber als Städtereisender meist eher eilig, schließlich wartet ja der nächste abzuarbeitende Besichtigungspunkt bereits, so dass sich dieser Vorteil kaum ausnutzen lässt. Immerhin haben wir die Kaffehäuser für den langfristigen Genuss fotografisch festgehalten ...


 

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