Wie bereits erwähnt lese ich die meisten Bücher nur einmal, folglich könnte ich hier so gut wie jedes nennen. Also gehe ich einen Schritt we...

Bücherfragebogen (6): Ein Buch, das du nur einmal lesen kannst (egal, ob du es hasst oder nicht)

Wie bereits erwähnt lese ich die meisten Bücher nur einmal, folglich könnte ich hier so gut wie jedes nennen. Also gehe ich einen Schritt weiter und nenne zwei Romane, die ich mit großer Wahrscheinlichkeit nie fertig lesen werde.


Nummer 1 ist The Comfort of Strangers (Der Trost von Fremden) von Ian McEwan. In diesem Buch hat Herr McEwan stilistisch und figurentechnisch gar nichts falsch gemacht, mein Nicht-weiter-lesen-wollen hat also nicht mit meiner Schimpftirade zum Thema "Hassbuch" zu tun. Allerdings sah ich noch während der begonnenen Lektüre die Verfilmung und weiß deshalb, dass die Handlung auf ein ziemlich schreckliches Ereignis (das mich in der Filmversion noch dazu völlig überraschte) zusteuert. Und eigentlich möchte ich das nicht auch noch lesen. Und Urlaubsbekanntschaften möchte ich zukünftig auch nicht mehr machen.


Nummer 2 ist DBC Pierres Vernon God Little (Jesus von Texas). Dieser Roman gewann 2003, in einer Phase, in der ich mich für solche Dinge interessierte, den britischen Booker Prize. Als ich das Buch nun für diesen Blogeintrag wieder zur Hand nahm, sah ich auf dem Cover auch weitere begeisterte Beurteilungen: "the outstanding literary debut of 2003" und "one of the 100 best things in the World" schrieb die Presse damals über das Buch, keine Seite sollte ohne einen tollen Witz vorbei gehen.

Leider verstehe ich die Sprache des Romans aber einfach nicht. Der häufig lügende Erzähler aus Texas drückt sich für mich sehr schwierig aus und kommt ständig vom Thema ab, und nach einigen Kapiteln musste ich entnervt feststellen, dass ich nur eine sehr oberflächliche Ahnung davon hatte, was handlungstechnisch vor sich ging. Und so werde ich wohl nie erfahren, ob die begeisterten Besprechungen gerechtfertigt waren oder nicht.

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