My Year In Lists (6)

U.

Bücher

2014 hat die Sache mit den Hörbüchern ein bisschen Überhand genommen, weshalb ich trotz immerhin 38 "gelesenen" Büchern erstaunlich wenig Kandidaten für diese Kategorie hatte (ein bisschen liegt es sicher auch daran, dass ich für Morrisseys Autobiographie gefühlt acht Monate gebraucht habe) - wobei sich hier die ungelesenen Bände mehr und mehr stapeln, es wird also definitiv Zeit, wieder mehr selbst zu lesen!

5. Steven Bochco - Death by Hollywood

Vielleicht gefiel mir das Buch nur so gut, weil die nach dem Impulskauf gelesenen Rezensionen allesamt so vernichtend waren. Der Thriller, in dem echte Mordfälle für Drehbücher ausgeschlachtet werden, war wunderbar bösartig und auf jeden Fall lesenswert.



4. Wolfgang Kaes - Todfreunde

Ein nicht ganz neuer Krimi (von 2004) von einem ehemaligen Journalisten, in dem Presseangestellte auch eine wichtige Rolle spielen. Todfreunde ist eine sehr finstere Geschichte über sadistische Machtmenschen, und auch, wenn nicht alles glaubwürdig ist, bleibt es doch immer spannend und auch originell. Und plötzlich ist selbst Bonn ein gefährlicher und unheimlicher Ort.



3. Hilary Mantel - Bring Up The Bodies (deutsch: Falken)

Mit dem zweiten Band der Cromwell-Trilogie musste ich kämpfen, hier habe ich schon recht ausführlich darüber geschrieben. Aber toll sind die Bücher schon, ich denke, Band drei werde ich nach seinem Erscheinen auch lesen.



2. Kate Griffin - Stray Souls / The Glass God

Letztes Jahr hatte ich die großartigen Bücher über den Midnight Mayor, eine Art geheimen Wächter der Stadt London, in meinen Top 5 und war traurig, bereits alle gelesen zu haben. Dieses Jahr stellte ich fest, dass Kate Griffin mit Stray Souls und The Glass God zwei weitere Romane geschrieben hat, die im selben Universum spielen, allerdings mit einer anderen Hauptfigur. Die Schamanin Sharon Li ist aber ebenfalls sehr schön ausgedacht, außerdem kommt der Midnight Mayor ebenfalls vor. Für London-Fans, die auch nur irgendetwas mit Phantasiegeschichten anfangen können, nachdrücklich empfohlen.




1. Karen Jay Fowler - We Are All Completely Beside Ourselves

Auch ein Buch, das ich eher spontan wählte, als es in einem anderem Blog gelobt wurde. Es ist schwierig, darüber zu berichten, weil es die Art Geschichte ist, über die man vor dem Lesen am besten nicht allzu viel weiß. Nichtsdestotrotz kann man verraten, dass die Protagonistin Rosemary in ihrer Kindheit etwas Traumatisches erlebt hat und seitdem mit der Welt hadert. Ob ihre Schuldgefühle gerechtfertigt sind oder nicht, bleibt lange unklar, und die Geschichte ist nicht nur deshalb sehr mitreißend.


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