Wie oft habe ich hier wohl schon über vegetarische Bratwürstchen geschrieben? Ich weiß es selbst nicht mehr. 2015 ist das Jahr der grusel...

Fleischeslust: Der Kampf der Bratwürstchen 2015


Wie oft habe ich hier wohl schon über vegetarische Bratwürstchen geschrieben? Ich weiß es selbst nicht mehr. 2015 ist das Jahr der gruseligen Fleischkonzerne, die plötzlich Vegetarisches verkaufen (was ich durchaus gut finde), und so bietet nun auch Meica eine vegetarische Version von "Bratmaxe" an. Die Dreierpackung kostet 2,89 Euro, ob das mehr oder weniger ist, als man für die fleischige Version berappen muss, weiß ich nicht.


Da es immer einfacher ist, zwei Produkte im Vergleich zu testen, ging außerdem die vegane "Bratvurst" von Vegafit ins Rennen, hier kosten vier Würstchen 4,29 Euro, was Vegafit etwas teurer macht. Während bei Bratmaxe die Hauptzutat "Sojaproteinzubereitung" heißt und das Produkt auch Hühnereiweiß enthält, basiert die Bratvurst auf Weizenstärke und Weizengluten.


Von ihrer Verpackung befreit, sahen zunächst alle Würstchen annähernd gleich aus, beim Anbraten nahm die Bratmaxe aber weniger Farbe an, weshalb die "Vurst" mit einem Mal appetitlicher wirkte.

Dann ging es an den Geschmackstest: Die vegetarische Bratmaxe gefiel mir von der Textur her etwas besser, sie war weniger "dicht" als die sehr kompakte Bratvurst. Das Gegenteil zeigte sich beim Geschmack: Während Bratmaxe ziemlich langweilig war, erwies sich die Bratvurst als fein gewürzt und ziemlich lecker.


Da bei mir Geschmack vor Textur geht und mir Fleisch imitierende Produkte ohne Eiweiß ohnehin sympathischer sind, heißt der Sieger unseres neuesten Geschmackstests also Bratvurst von Vegafit!

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