Hörbücher Ich finde Hörbücher nach wie vor sehr prima, allerdings habe ich 2015 ein paar weniger gehört als im Jahr davor, nämlich 13. An ...

My Year In Lists (2)

Hörbücher

Ich finde Hörbücher nach wie vor sehr prima, allerdings habe ich 2015 ein paar weniger gehört als im Jahr davor, nämlich 13. An Platz 1 dieser Liste allein habe ich allerdings allein knappe 45 Stunden gehört!

5. Andreas Föhr: Totensonntag (gelesen von Michael Schwarzmaier)

Mittlerweile bin ich ziemlich Alpenkrimi-müde, allerdings schreibt Andreas Föhr immer noch die besten - und Michael Schwarzmaier liest sie großartig vor. Eine spannende und tragische Geschichte, die einerseits ein "Prequel" zur sonstigen Reihe um Kommissar Wallner und Streifenpolizist Kreuthner darstellt und andererseits in Rückblenden bis in die letzten Tage des zweiten Weltkriegs zurück führt.



4. Robert Galbraith: The Silkworm (gelesen von Robert Glenister)

Der zweite Krimi-Schlag von Robert Galbraith (alias J.K. Rowling) überzeugte mich etwas weniger als der erste, was aber nicht bedeutet, dass es mir gelungen wäre, den Mörder zu erraten. Eine gruselige und bitterböse Geschichte um eitle, gewissenlose Autoren und den Literaturbetrieb - mit dem sich Rowling sicherlich bestens auskennt.



3. Florian Illies: 1913 - Der Sommer des Jahrhunderts (gelesen von Stephan Schad)

Illies schildert mit sicherlich stellenweise fiktiver Allwissenheit die Ereignisse des Vorjahres der ersten Weltkriegs: Künstler wie Gustav Klimt oder August Macke, Schriftsteller wie Franz Kafka oder Else Lasker-Schüler, zukünftige Diktatoren wie Hitler und Stalin - alle erleben sie teils mehr, teils weniger bedeutsame Tage. Illies schafft es, all seine unterschiedlichen Erzählfäden miteinander in Bezug zu setzen und schafft so einen interessanten Blick auf das Ende einer Epoche.



2. Gillian Flynn - Sharp Objects (gelesen von Ann Marie Lee)

Flynns Gone Girl kennt dank der Verfilmung durch David Fincher wohl mittlerweile jeder. Ihr erster Roman von 2006 ist aber nicht weniger verstörend als der verfilmte, eher im Gegenteil. Die Geschichte um eine psychisch labile Journalistin, die in ihre Heimatstadt zurückkehrt, um Morde an Schülerinnen zu untersuchen, tut wirklich weh.



1. Stephen King - It (gelesen von Steven Weber)

Wer hätte es gedacht, zwei Jahre hintereinander stammt mein Lieblings-Hörbuch von Stephen King. Wie gesagt, der Hörgenuss dieser ungekürzten Version von It dauerte knapp 45 Stunden und ich war immer überrascht, wie intelligent und tiefgründig die angebliche Horrorgeschichte ist. King versteht insbesondere die Umstände des Kind-seins sehr gut, von menschlichen Abgründen (It ist bei weitem nicht das einzige Monster der Geschichte) ganz zu schweigen. Auch die Strategie, parallel eine Geschichte aus der Kindheit und der Gegenwart der Protagonisten umzusetzen, fand ich sehr kunstvoll. Nur am Ende flacht alles etwas ab, aber ohne Happy End wäre der Roman wohl kaum zu verdauen gewesen.








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