Dank Reisen und Festivalberichten komme ich mit den Monatsrückblicken überhaupt nicht hinterher. Hilfe! Im Juli las, beziehungsweise hö...

Gelesen: Juli 2017


Dank Reisen und Festivalberichten komme ich mit den Monatsrückblicken überhaupt nicht hinterher. Hilfe!

Im Juli las, beziehungsweise hörte, ich aber sowieso nur ein Buch, nämlich Charlotte Street von Danny Wallace - der bereits im November 2016 mit Who is Tom Ditto? das Buch des Monats stellte. In den Rezensionen auf Goodreads las ich das eine oder andere Mal, Charlotte Street sei der bessere der Romane des Comedians, aber obwohl mir Charlotte Street ebenfalls gut gefiel, kann ich mich diesem Urteil nicht anschließen: Tom Ditto war einfach noch einen Tick abgedrehter im positiven Sinne.

Die Hauptfigur von Charlotte Street heißt Jason Priestley, ist in ihren Dreißigern und macht aktuell eine schwere Zeit durch: Ursprünglich war er ein eher mittel-engagierter Lehrer, doch gab er diesen Beruf auf, als ein Schüler seiner Schule einen Anschlag beging. Nun versucht er sich als Journalist, kommt mit seinen Rezensionen für ein Londoner Umsonst-Stadtmagazin aber eher schlecht als recht über die Runden. Auch seine Beziehung ist nach dem Anschlag in die Brüche gegangen, weshalb er nun ein Zimmer bei einem Studienfreund bewohnt.

Als Jason eines Tages einer Frau begegnet, die beim Einsteigen in ein Taxi diverse Dinge fallen lässt, hilft er ihr und bleibt anschließend versehentlich mit einer belichteten Einmalkamera zurück. Er entwickelt eine Besessenheit bezüglich der Frau und versucht, sie mit Hilfe der entwickelten Bilder zu finden - was zu diversen anderen Ereignissen führt.

Mackenzie Crook, bekannt als Gareth aus The Office, liest den Großteil der Geschichte in der Hörbuchversion, Wendy Wason verleiht der Unbekannten eine Stimme, die aber deutlich seltener zu Wort kommt. Charlotte Street ist eine durchaus lesenswerte, häufig lustige Geschichte über das Erwachsenwerden, Lebensentscheidungen und die Verarbeitung von Enttäuschungen.

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