Kürzlich stolperte ich irgendwo im Netz über das neue Produkt Bitebox . Das Hamburger Startup hat sich zum Ziel gesetzt, ungesunden und kalo...

Neulich als ich snackte

Kürzlich stolperte ich irgendwo im Netz über das neue Produkt Bitebox. Das Hamburger Startup hat sich zum Ziel gesetzt, ungesunden und kalorienreichen Büro-Snackattacken mit etwas natürlicheren Zwischenmahlzeiten Einhalt zu bieten. Man abonniert Pappschachteln, die einmal pro Woche an den Arbeitsplatz (oder wohin man möchte) geliefert werden. Jede Box enthält vier "Mixe", also kleine Plastikschalen, die häufig mit Nuss-Trockenfrucht-Mischungen, manchmal auch mit anderem wie Schokomandeln, Asiacrackern oder Oliven gefüllt sein können. Bezüglich der Mixe kann man auf der Website Vorlieben und Abneigungen angeben, wird aber mit der konkreten Zusammenstellung des Pakets jede Woche neu überrascht.

So sieht die Bitebox auf den Pressefotos aus ...
Ich finde, dass speziell der Überraschungseffekt eine nette Idee ist, gehöre aber grundsätzlich eher nicht in die Bitebox-Zielgruppe: Eigentlich snacke ich nämlich nicht. Bevor ich ins Büro fahre, frühstücke ich, und mittags esse ich in den allermeisten Fällen eine richtige Mahlzeit. Dazwischen habe ich keinen Hunger, und auch wenn ich herumstehende Nüsschen natürlich mag, werde ich von solchen Leckereien lieber nicht in Versuchung geführt. Ausprobieren wollte ich den Spaß dann aber trotzdem, denn wenn man einen Einladungscode hat, ist die erste Box umsonst.

Und so wurde mir gestern die erste Schachtel - die praktischerweise übrigens so flach gestaltet war, dass sie in den Briefkasten passte - ins Büro geliefert. Enthalten war "Bamm", ein Mix aus kandiertem Ingwer und Paranüssen, "Korribar", Cashewkerne und Rosinen mit Currygewürz, "Süßer Vogel", eine Mischung aus Sonnenblumenkernen und Schokolade und "Goji-Zilla", eine Zusammenstellung von Gojibeeren, Sonnenblumenkernen und Johannisbeeren. Probiert habe ich bislang die ersten beiden Schächtelchen, und ihr Inhalt schmeckt sehr lecker.

... und so in echt (obere Pakete leicht angeknabbert).

Jedes Paket kostet - wenn man es nicht gerade geschenkt bekommt - 4,99 Euro, was relativ teuer erscheint. Ich schätze aber, die individuelle Zusammenstellung, die Verpackung und der Versand lohnen sich für einen niedrigeren Preis einfach nicht. Für mich und meinen Arbeitsalltag ist das System wie gesagt nur bedingt geeignet, aber ich denke, die nächsten paar Schachteln werde ich mir noch liefern lassen - abbestellen kann man nämlich jederzeit.

Etwas neidisch wurde ich allerdings, als mich eine englischstämmige Kollegin darauf hinwies, dass die Bitebox im Grunde nur eine Kopie der britischen Marke "Graze" ist. Tatsächlich ähneln die Konzepte einander unglaublich, aber mit dem Unterschied, dass Graze so einige zusätzliche Leckereien im Angebot hat, die es bei der Bitebox (noch?) nicht gibt. Insbesondere die kleinen Kuchen erregten meine Gier- und Neidgefühle.

Und hier das britische Vorbild - mit Flapjacks!
Falls jetzt noch jemand Lust bekommen hat, die Bitebox auszuprobieren: Mit dem Code DI0IJ bekommen Neuabonnenten ebenfalls die erste Box umsonst.

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