Gesehen: Juli 2016

U.
Wie anscheinend jeder andere Mensch (so kommt es einem zumindest vor, wenn man im Internet liest) sah ich im Juli die Netflix-Serie Stranger Things.

Im Jahr 1983 verbringen vier 12jährige in einer Kleinstadt in Indiana gemeinsam den Abend bei einem Rollenspiel. Wenige Stunden später verschwindet einer von ihnen auf dem Heimweg spurlos. Parallel macht eine geheimnisvolle Regierungsorganisation im selben Ort verdächtige Experimente, und plötzlich taucht wie aus dem Nichts ein seltsames Mädchen auf, das telekinetische Fähigkeiten hat und das die verbliebenen drei Freunde verstecken.


Die Serie ist in zweierlei Hinsicht attraktiv: Zum einen zitiert sie gefühlt Hunderte Filme und Serien, die man aus den 80er Jahren bereits kennt, etwa E.T., The Goonies, Alien, Pretty In Pink, Eine unheimliche Begegnung der dritten Art oder Stand By Me. Wäre das alles, würde die Serie als bloßes Zitat aber sicherlich nach kürzester Zeit langweilig. Aber lässt man all die Anspielungen weg, bleibt zum anderen immer noch eine sehr spannende Geschichte übrig, bei der man als Zuschauer unbedingt wissen möchte, wie sie weiter geht.

Die Serie ist unglaublich detailverliebt ausgestattet, so dass die gezeigten 80er Jahre extrem echt wirken. Hinzu kommt eine gelungene Soundtrack-Mischung aus echten 80er-Hits und Neukompositionen im selben Stil. Die Schauspieler sind dabei unbekannte Gesichter, bis auf eines: Winona Ryder, die in den 90er Jahren eine der bekanntesten Schauspielerinnen überhaupt war und dann völlig von der Bildfläche verschwand, spielt eine Hauptrolle.

Tatsächlich bin ich handlungs- und auflösungstechnisch überaus zufrieden mit der Serie. Das einzige, das mir etwas Sorgen bereitet, ist, dass es im kommenden Jahr eine zweite Staffel geben soll. Denn eigentlich schien die Handlung völlig abgeschlossen zu sein, da gibt es eigentlich nichts mehr fortzusetzen.






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