My Year in Lists (5)

U.
Fernsehserien

5. Dr. House



Von Jahr zu Jahr überrascht mich mehr, dass ich der irgendwie ewig gleichen House-Konstellationen nicht müde werde. Und Jahr für Jahr gibt es eine Hammerfolge (in diesem Falle Houses von Cuddy begleiteter Vicodin-Entzug, der sich als komplette Phantasie herausstellte), die mich wirklich überrascht. Details wie den wenig überzeugenden Abgang von Dr. Cameron kann ich da verzeihen.

4. Project Runway



Reality TV in meinen Jahrescharts? Ja, überraschenderweise muss dieses Sendeformat gar nicht so schrottig sein, wie man es stets präsentiert bekommt. VIVA zeigte 2010 die vierte Staffel der in den USA schon länger etablierten Serie, und ich kam aus dem Staunen nicht heraus: Die Aufgabe an eine Gruppe Designer, jeweils zu einem bestimmten Thema und mit verschiedenen Zusatzherausforderungen ausgestattet (spezielle Materialien, Kundinnen und so weiter) ein Kleidungsstück zu designen, erschuf packende Fernsehunterhaltung. Und wer schon mal Germany's Next Topmodel verfolgt hatte, konnte außerdem überrascht erkennen: Heidi Klum muss überhaupt nicht nerven! Leider finde ich die gegenwärtig laufende 5. Staffel um einiges weniger interessant und bin mir unsicher, ob das an den weniger sympathischen Kandidaten liegt oder daran, dass das Designthema eben doch recht repetitiv ist.

3. Dexter



Wieder so ein Dauergast in meinen Jahresbestenlisten. Nach der dritten Staffel war ich eigentlich der Meinung, das Thema "Serienkiller, der aber irgendwie ganz nett ist, nimmt am normalen Gesellschaftsleben teil" sei nun langsam am Ende, aber als ich durchweg Positives über Staffel 4 hörte, musste ich sie mir doch ansehen. Und holla: Da ist den Autoren wirklich ein neuer Blickwinkel eingefallen, und die aktuelle Staffel werde ich angesichts des überraschenden Endes definitv auch sehen müssen.

2. Mad Men



Originell ist diese Wahl nicht, aber ja: Auch ich finde diese Serie einfach großartig. Die Geschichten sind meist herzzerreißend traurig, aber auch nicht allzu unrealistisch, die Figuren bis in kleine Nebenrollen interessant und glaubwürdig und die Handlungsentwicklungen schaffen bei mir gleichzeitig den Eindruck, nun besser über die 60er Jahre Bescheid zu wissen und das Gefühl, mich mit zeitlosen Fragestellungen auseinander zu setzen. Ach ja, und das Ganze ist wahnsinnig ästhetisch.

1. True Blood



Tja, der Vorjahressieger hat es wieder geschafft. Dieses Jahr habe ich die zweite und dritte Staffel der Vampirserie gesehen, wobei ich die zweite genial fand und den Eindruck hatte, dass in der dritten neben einigen großartigen Ideen (schon oft hatte ich den Eindruck, dass Alan Ball die Figuren um einiges besser versteht als ihre eigentliche Erfinderin Charlaine Harris) vieles nicht so recht funktionierte. Nichtsdestotrotz wird das Zitat "You are not our equals. We will eat you after we eat your children.Now time for the weather. Tiffany?" wohl in die Geschichte eingehen als einer der furchtbarsten, lustigsten und besten Fernsehmomente aller Zeiten.




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