Konsum Teil 2

U.
Vielleicht erinnert sich der eine oder andere noch an meinen mittlerweile mehr als zwei Jahre alten Beitrag zur Anschaffung meines iPhones. Dazu eine gute Nachricht: Das Spielzeug erfreut sich nach wie vor bester Gesundheit, obwohl es mittlerweile in der dritten Generation überholt ist und bei Fünfzehnjährigen in der U-Bahn sicher zu Lachanfällen führt. Natürlich beherrscht mein "altes" 3GS nicht alle Tricks, mit denen seine Nachfahren prahlen, aber wenn man diese Features nüchtern und ohne diese seltsame Gier betrachtet, die diese immer neuen Produktlaunches zugegebenermaßen auch bei mir auslösen, stellt man schnell fest: So einen großen Unterschied macht das alles nicht, zumindest keinen, der die Ausgabe von schlappen 680 Euro  rechtfertigen würde.  Im Übrigen erweist sich Apple ja im Hinblick auf die Verfügbarkeit von Software-Updates immer als recht großzügig, so dass auch auf meinem Altgerät das aktuelle Betriebssystem iOS6 läuft, und zwar ohne Zicken.


Dennoch habe ich vorletzte Woche ein neues Apple-Gerät angeschafft, ein iPad. Und ich muss zugeben, dass mir diese Tatsache ein wenig peinlich ist. Denn seit diese Dinger auf dem Markt sind, erzählte ich jedem, den ich kenne, dass ich mir beim besten Willen keinen vernünftigen Nutzen für ein Riesen-iPhone vorstellen kann. Immerhin sind die Funktionen gegenüber einem 'richtigen' Computer doch arg reduziert, so dass es sich letztlich nur um ein sehr teures Spielzeug handelt.

Dennoch blieb ein gewisses Grundinteresse zurück, und immer wieder hörte ich von anderen Menschen, wie toll sie ihre iPads - oder andere Tablets - fanden. Und nachdem ich mein MacBook zwar schätze und benutze, es aber ganz schön viel wiegt, wuchs in mir der Luxuswunsch nach einem computerartigen Gerät, das sich wirklich leicht transportieren lässt.

Nachdem ich für solche Situationen ein gewissen Talent zu haben scheine, passierte mir dieses Mal wieder genau dasselbe, wie bei der Anschaffung besagten MacBooks: Ich erwarb das iPad 3 zu einem relativ günstigen Preis bei Saturn, und weniger als eine Woche später erschein - Tadaa - das neue iPad 4, das sogar gegenüber dem Vorgängermodell so überlegen ist, dass dieses komplett vom Markt genommen wird.


Ein wenig überlegte ich, ob ich einen Umtausch versuchen soll, beschloss aber letztlich, dass es mir den Aufwand nicht wert ist, und dass meine Aussagen hinsichtlich meines iPhones genauso für das neue alte iPad gelten müssen: Man wird eben früher oder später kein aktuelles Modell mehr haben, und in diesem Fall ist es eben früher.

Gestern habe ich noch eine passende Hülle erworben, mit der man das neue Gerät flach oder steil aufstellen kann, was sich bereits als ziemlich nützlich erwiesen hat, und nun bin ich gespannt darauf, ob sich das iPad, das mir bislang zumindest als Sofa-Spielzeug großen Spaß bereitet hat, auf Reisen brillieren kann oder ob mich das Tippen auf dem Touchscreen dann doch zu sehr nervt. Immerhin: Diesen Post habe ich so verfasst. Nur das Einfügen von Bildern klappt so noch nicht. Aber dafür finde ich sicher auch noch eine Lösung.

Und hier noch ein Insider-Gag, nämlich eine Neuversion des Fotos, mit dem ich einst meinen neuen Kindle präsentierte. Ja, ich bin schon eine Ulknudel ...


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